Erdbeer-Joghurt

Ein wunderschöner Sommer-Sonntag in Düsseldorf liegt hinter mir. Begonnen hat der Tag mit einem entspannten Frühstück auf unserem Balkon und ganz vielen, süßen Erdbeeren. Ich liebe Erdbeeren und kaufe sie in rauen Mengen, sobald es die heimischen zu kaufen gibt!

Zu allem Überfluss hat unsere Spülmaschine vor einigen Tagen ihren Geist aufgegeben. Ich versuche also gerade bei meiner Küchen-Action so wenige Utensilien wie möglich zu benutzen, die ich hinterher abspülen muss.

So bin ich auf die Idee gekommen, einen Erdbeer-Joghurt für unser Frühstück selbst zu machen. Hierfür braucht man nur zwei Schüsseln, einen Löffel und einen Pürierstab. Der Abspül-Aufwand hält sich also in Grenzen. 😉

Das Resultat ist köstlich und man fragt sich, warum man nicht viel öfter so etwas Simples wie Fruchtjoghurt selber macht. Dieses Rezept könnt ihr auch mit anderen Früchten machen, z.B. Mangos, Blaubeeren, Himbeeren oder was euch sonst noch so schmeckt. Wenn ihr keine frischen Früchte im Haus habt oder das Rezept im Winter testen möchtet tun es natürlich auch Tiefkühlfrüchte.

Dazu ein frisch gepresster Orangensaft und das Wochenend-Frühstüch wird ein bunter und leichter Genuss!

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Hier nun das Rezept für ein großes Schälchen…

Erdbeer-Joghurt

200 g Quark
200 g Früchte
2-3 EL Agavendicksaft

1. Die Erdbeeren waschen und abtupfen. Den Strunk entfernen, Erdbeeren grob zerkleinern und anschließend pürieren. Je nach Geschmack könnt ihr die Erdbeeren vollständig pürieren oder nur leicht mit dem Pürierstab zerkleinern, sodass nachher noch ein paar Fruchtstücke im Joghurt zu erkennen sind.
2. Das Fruchpüree nach und nach mit dem Quark und dem Agavendicksaft zu einer gleichmäßigen Masse vermischen. Fügt so lange Erdbeerpüree hinzu, bis die für euch perfekte Joghurt-Konsistenz entstanden ist. Mit ein paar klein geschnitten Erdbeeren und Blaubeeren garnieren.

Wenn euch der Joghurt nicht süß genug ist, könnt ihr etwas mehr Agavendicksaft hinzumischen. Wenn ihr keinen Agavendicksaft habt, könnt ihr einfach Zucker nehmen und den Joghurt nach Belieben damit süßen.

Spargelsalat & Sommer-Focaccia

Der Sommer ist da! Ich werde immer ganz euphorisch, wenn es wieder Erdbeeren, Spargel & Co. gibt und kann mich beim Einkaufen kaum bremsen. Das beste Mittel gegen einen zu vollen Kühlschrank sind allerdings Gäste, die einem helfen die Vorräte anschließend wieder zu vernichten. So hatten wir am Donnerstagabend Besuch und haben eine der ersten lauen Sommernächte bei Salat und Focaccia genossen.

Ein Must-have für einen Sommersalat im Mai ist für mich weißer Spargel. Leicht und unverkennbar im Geschmack, ohne dabei aufdringlich zu schmecken. Außerdem lässt sich Spargel wunderbar mit Erdbeeren kombinieren, die im Mai ebenfalls schon von den heimischen Äckern kommen und neben Süße einen schönen Farbtupfer für einen sommerlichen Salat abgeben.

Für alle die sich auch nach 17 Uhr noch an „Carbs“ erfreuen, ist die Focaccia DER Begleiter schlechthin für einen Salat. Man kann sie sowohl mit trockener als auch frischer Hefe zubereiten. Ich habe allerdings frische Hefe genommen, da der Teig damit besser aufgeht und somit „fluffiger“ wird. Am besten schmeckt die Focaccia, wenn sie noch warm ist und mit verschiedenen Dips serviert wird. Wenn man sich hier nicht allzu lange aufhalten möchte, kann man einfach ein Schälchen mit Olivenöl füllen und das nach Belieben mit gehackten Oliven, Knoblauch, Basilikum, Salz und Pfeffer versehen. Sieht schön aus, ist wenig Arbeit und schmeckt zur Focaccia einfach toll.

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Und hier nun die Rezepte….

Fruchtiger Sommersalat für 4 Personen

1 Salat (z.B. Kopfsalat oder Lollo rosso)
500 g Spargel
250 g Erdbeeren
8 EL Öl
6 EL dunkler Balsamessig
2 EL Crema di Balsamico
2 EL Honig
Salz & Pfeffer
Nach Belieben: Speckwürfel & Pecorino

1. Den Salat in großen Blättern abzupfen, waschen und trocken schleudern. Die Erdbeeren waschen, abtupfen und vierteln.
2. Den Spargel waschen, schälen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Wasser aufkochen, mit einer Prise Salz und Zucker versehen und die Spargelstücke darin ca. 10 Minuten köcheln lassen. Der Spargel sollte noch leicht bissfest sein. (Einfach nach ca. 8 Minuten ein Stückchen rausholen und probieren.) Den Spargel in ein Sieb abgießen, kurz mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.3. Öl, Essig, Crema die Balsamico, Honig, Salz und Pfeffer in einem Schraubglas zu einem Dressing vermischen und kräftig schütteln.
5. Salat, Spargelstücke & Erdbeeren in eine Salatschüssel geben, Dressing drüber geben und alles gut vermischen. Nach belieben mit gebratenen Speckwürfeln und ein paar Streifen gehobeltem Pecorino garnieren.

Sommer-Focaccia mit Cherrytomaten

250g Mehl
1/2 TL Salz
3 TL getrocknete Kräuter (Kräuter der Provence, Thymian, Rosmarin…)
150 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
2-3 EL Olivenöl
ca. 15 Cerrytomaten

1. In einer Schüssel Mehl, Salz und getrocknete Kräuter vermischen. Den halben Hefewürfel in 150 ml lauwarmem Wasser auflösen und den Zucker hinzufügen.
2. Die Hefe-Wasser-Mischung zum Mehl geben und mit dem Knethaken oder mit der Hand zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend 2-3 EL zugeben und ebenfalls unterkneten. Den Teig zugedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
3. Den Teig anschließend zu einem Rechteck ausrollen (nicht zu dünn, ca. 2-3 cm hoch) und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Noch einmal zugedeckt ca. 10 Minuten gehen lassen.
4. Anschließend die Cherrytomaten in den Teig drücken, die Focaccia nochmal großzügig mit Olivenöl bestreichen, mit grobem Salz bestreuen und bei 200 °C Ober- und Unterhitze auf der zweituntersten Schiene ca. 20 Minuten backen. Anschließend warm genießen.