Oreo-Cheesecake

Für alle, die gerne den Geschmack von Oreos und Käsekuchen potenzieren möchten….

Für den Boden:
15 Oreos
30 g Butter

Für die Füllung:
120 g Butter (weich)
125 g Zucker
2 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
500 g Magerquark

1. Den Backofen auf 175° C Ober- und Unterhitze vorheizen. 8 Oreos auseinander drehen, die Füllung herauskratzen und in einem Gefrierbeutel zu Krümeln zerkleinern. 30 g Butter zerlassen, Butter und Kekskrümel mischen und als Boden in eine gefettete Springform (∅ 18 cm) geben. Fest andrücken.
2. Die restlichen Kekse ebenfalls auseinanderdrehen, die Füllung entfernen und die Hälften als Rand in der Springform aufstellen.
3. Alle restlichen Zutaten verquirlen und die Masse anschließend in die Form füllen. Nach Belieben mit weiteren Oreohälften garnieren und anschließend 50 Minuten backen.

Lecker, lecker und nochmal lecker!

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Kokos-Knuspermüsli

Mit nur 6 Zutaten zu einem knusprigen Start in den Tag:

150 g kernige Haferflocken
150 g zarte Haferflocken
100 g Kokosflocken
100 g gehackte Mandeln
180 ml Kokosblütensirup
6 El Sonnenblumenöl

1. Alle Zutaten vermischen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen.
2. Ab damit in den Ofen (25 Minuten bei 175° Ober- und Unterhitze)! Während der Backzeit gelegentlich durchmischen.
3. Müsli auskühlen lassen und zur Aufbewahrung in ein großes Glas geben.

Käsekuchen mit Knusperboden

♥ Knuspriger Boden mit Haferflocken (also quasi gesund)
♥ Luftige Käsecreme mit Magerquark (also auch gesund)
♥ Buntes Beeren-Topping (noch gesünder)

Käsekuchen_Knusperboden

Sooooo….nach einer kleinen, kreativen Sommerpause auf der wunderschönen Insel Norderney bin ich wieder zurück. Und mit mir der Herbst…so hat es sich zumindest in den letzten Tagen angefühlt. Schlappe 8 Grad hat mein Thermometer mir vorgestern Morgen angezeigt.

Mein Körper reagierte auf den plötzlichen Kälteeinbruch mit unstillbarem Hunger. Die sommerlichen Beeren, die ich Anfang der Woche noch bei über 20 Grad gekauft hatte, brauchten definitiv eine Sättigungsbeilage.

Und was wäre da passender als ein Käsekuchen?!

Käsekuchen_ganz

Dieses Gerät ist großartiges Soulfood für jeden noch so kalten Sommertag.

KnusperbodenIch mag Käsekuchen mit Boden, weil das Ganze dann ein bißchen mehr Biss hat. Bei diesem Rezept habe ich mich für eine knusprige Variante mit kernigen Haferflocken entschieden. Wenn ihr es etwas weniger knusprig mögt, könnt ihr auch zarte Haferflocken nehmen.

Die Käsecreme ist durch den Magerquark super leicht. Die Süße könnt ihr selbst bestimmen und -nach Belieben- mehr oder weniger von der süßen Kondensmilch hinzufügen.

Und hier kommt nun das Rezept: Leicht, schnell und mit optisch ansprechendem Ergebnis. 😉 Bon Appetit und auf, dass der Sommer ab morgen zurück ist!

Käsekuchen_Topping

Käsekuchen mit Knusperboden für eine kleine Springform (∅ 16,5 cm)

50 g Butter
100 g Haferflocken
50 g Mehl
50 g Zucker
250 g Magerquark
100 g Frischkäse
2 Eier
2 TL Speisestärke
6-8 TL süße Kondensmilch (Milchmädchen)

1. Den Backofen auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Butter in einem Topf schmelzen. Haferflocken, Mehl und Zucker gut mischen und zur flüssigen Butter geben. Alles gut vermischen und in die gefettete Kuchenform geben, andrücken und 20-25 Minuten backen. Danach den Boden abkühlen lassen.
2. Den Backofen auf 140° C herunterstellen. Magerquark, Frischkäse, Eier, Speisestärke und Kondensmilch mit dem Mixer zu einer homogenen Masse verrühren und auf den abgekühlten Knusperboden geben. Anschließend 60 Minunten backen. Danach den Backofen ausschalten und den Kuchen noch ca. 10 Minuten im Ofen stehen lassen. Sollte der Kuchen während der Backzeit zu braun werden, einfach mit einem Stück Backpapier abdecken.
3. Den abgekühlten Kuchen mit Beeren der Saison garnieren und genießen.

Bananenbrot

„Obst und Gemüse genießen statt wegwerfen“

Unter dieser Überschrift hat die VERBRAUCHER INITIATIVE vor einigen Tagen Tipps veröffentlicht wie Privathaushalte (also wir!) durch cleveres Einkaufen und Lagern von frischem Obst und Gemüse, Lebensmittelmüll vermeiden können (nachzulesen unter diesem Link: http://verbraucher.org/aktuelles/pressemeldungen/obst-und-gemuese-geniessen-statt-wegwerfen).

Ein Tipp lautet in etwa „Kaufen Sie nur so viel wie Sie essen können“. Belustigt und ein bißchen empört über meine Mitmenschen, die so was Profanes nicht auf die Kette kriegen, musste ich dann allerdings mein eigenes Kaufverhalten kurz kritisch überdenken…

Sommerbeeren

…und zugeben, dass ich häufig mit völlig überladenen Tüten vom Markt komme, voll gepackt mit frischem Obst und Gemüse. Mein ökologisch nachhaltiges Gewissen jubelt, weil ja alles regional und saisonal ist – aber halt leider häufig zu viel.

Auch wenn ich mich danach den ganzen Tag mit leckerem Obst vollstopfen könnte, wandert am Schluss doch die ein oder andere schimmelig gewordene Beere in die Tonne.

Angesichts dessen dachte ich, es ist mal an der Zeit ein paar Rezepte zu veröffentlichen, die der Verwertung von überreifem Obst dienen. Also habe ich direkt ein paar dunkelbraune Bananen vor dem Tonnen-Tod gerettet und daraus ein super leckeres und lange haltbares Bananenbrot gebacken.

Frühstück mit Bananenbrot

Das Brot geht total schnell und bleibt durch die Bananen lange saftig. Außerdem ist dieses Rezept ohne Zucker und deshalb auch noch gesund. 🙂

Bananen sind übrigens weder saisonal noch regional – ihr merkt also, dass mein ökologisch nachhaltiges Gewissen öfter mal ein Auge zudrückt.

Bananenbrot naturAber auch mit kleinen Schritten kommt man dem Ziel ja bekanntlich etwas näher und somit begnüge ich mich für’s Erste damit, Bananen schon mal nicht wegzuschmeißen, wenn sie für mich schon eine kleine Weltreise zurückgelegt habe. 🙂

Und hier nun das Rezept für euch zum Nachbacken…

 

Bananenbrot (Kastenform 22 cm)

3 reife Bananen
2 Eier
250 g Mehl
50 g Kokosflocken
170 ml Milch
2 TL Honig
1 Päckchen Backpulver
3 EL Öl

1. Die Bananen schälen und mit einem Pürierstab zu einer homogenen Masse zerkleinern.
2. Mit den anderen Zutaten zu einem glatten Teig vermischen und in eine gefettete Kastenform geben.
3. Bei 180° C (Umluft) ca. 50 Minuten backen. Wenn das Brot während der Backzeit zu braun wird, einfach einen Backpapier-Zuschnitt darüber legen. Das verhindert, dass das Bananenbrot am Ende der Backzeit rabenschwarz ist. 😉

Aprikosen-Crumble

Backen ist was für Pedanten….dachte ich!!! Dabei fehlt mir beim Backen nur selbst die nötige Kreativität und ich halte mich immer bis aufs Gramm genau an die Angaben im Rezept.

Allerdings musste ich diese kleinen, orangen Früchtchen hier verarbeiten und habe partout kein Rezept gefunden, das mich besonders angesprochen hat…

Aprikosen

….deshalb habe ich mich dann schließlich doch an eine eigene Kuchen-Kreation gewagt.

Mittlerweile habe ich meine Einstellung zum Backen übrigens korrigiert und experimentiere munter drauflos. Ich bin begeistert, wie viele essbare Ergebnisse daraus hervorgegangen sind. Auch mit den „verunglückten“ Kuchen kann man übrigens noch eine Menge reißen…dazu aber im nächsten Beitrag mehr.

Dieser Kuchen besteht aus einem simplen Streuselteig, der sowohl für den Boden als auch das Streusel-Topping verwendet wird. Hier die übersichtliche Zusammenstellung der Zutaten und Mengen für euch:

Aprikosen-Crumble_Zutaten

Wenn ihr aber weniger Boden und mehr Streusel wollt, könnt ihr das Ganze auch als Crumble in einer Auflaufform machen. Dann einfach das Obst unten rein schnibbeln und den kompletten Streuselteig oben drauf geben. Achtet darauf, dass die Form groß genug ist und die Streuselschicht nicht zu dick wird. Dann wird sie nämlich matschig…und „dat jeht bei Streuseln nisch“!

Ihr könnt dieses Rezept auch mit anderem Obst machen, z.B. mit Äpfeln, Rhababer, Pflaumen, Birnen…was auch immer ihr gerade so zuhause findet. Das Ergebnis wird immer ähnlich appetitanregend aussehen.

Aprikosen-Crumble

Und hier das Rezept für euch…

Aprikosen-Crumble (Springform ∅ 26cm)

375 g Mehl
150 g Margarine
190 g Zucker
2 TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
Saft von 1/2 Orange
40 g gehackte Mandeln
750 g Aprikosen

1. Mehl, Margarine, Zucker, Backpulver, Vanillezucker und Orangesaft in einer Schüssel zu Streuseln verarbeiten.
2. Die Hälfte der Streusel in eine mit Backpapier ausgelegte, gefettete Springform geben und festdrücken. Bei 175° C (Ober- und Unterhitze) 20 Minuten backen. Danach abkühlen lassen.
3. Die Aprikosen waschen, entsteinen und halbieren und mit der Schnittfläche nach unten auf den abgekühlten Boden legen (500 g Akrikosen reichen übrigens auch aus, es sei denn man mag es -wie ich- sehr fruchtig).
4. Die restlichen Streusel mit den Mandeln vermischen und auf die Aprikosen streuen.  Bei 200 ° C (Ober- und Unterhitze) 25 Minuten fertig backen.

Enjoy! 🙂

Kokoskuchen

Kuchen zum Frühstück = Urlaub

Urlaub ist für mich so ein bißchen wie Kindergeburtstag früher war: Man darf sich die ganze Zeit ungeniert mit Süßkram vollstopfen und nur machen worauf man Lust hat. Denn schließlich ist es auch immer recht schnell wieder vorbei…

Aber warum sollte man sich nicht auch mal ein bißchen was vom Urlaubsfeeling in den Alltag holen?! Ehrlich gesagt sollten wir das viel öfter machen, finde ich.

Also habe ich für euch experimentiert und ein besonders süßes und klebriges Exemplar für euer nächstes Wochenend-Frühstück kreiert: Der Kokoskuchen sorgt garantiert für Urlaubsstimmung am eigenen Küchentisch.

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Dadurch, dass er so saftig ist, schmeckt er auch noch einige Tage später wie frisch gebacken. Allerdings wird es wahrscheinlich nicht dazu kommen, dass ihr ihn lange aufbewahren müsst….

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Und hier das Rezept für eine Springform…

Kokoskuchen

4 Eier
2 Orangen
200 g Zucker
100 g gemahlene Mandeln
200 g Kokosflocken
80 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

1. Den Backofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen und eine Springform fetten.
2. Die Eier trennen und Eiweiß und Eigelb jeweils in zwei verschiedene Rührschüsseln geben. Das Eiweiß steif schlagen und das Eigelb mit ein wenig abgeriebener Orangenschale und dem Zucker mischen. Die Orangen anschließend auspressen. Mandeln, Kokosflocken, Mehl, Backpulver und Salz ebenfalls in einer Schüssel gut vermischen.
3. Eigelb und Zucker mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine schaumig schlagen und anschließend das Mandel-Kokos-Mehl-Gemisch nach und nach unterrühren. Anschließend den Orangensaft hinzugeben, sodass ein homogener Teig entsteht.
4. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben und den Teig in die Springform füllen. Im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten goldbraun backen.

Birchermüsli mit Mangopüree

Die Inspiration für dieses Müsli stammt aus dem Superfoods & Organic Liquids in Berlin. Ganz in der Nähe vom Rosenthaler Platz habe ich letzte Woche dort meinen freien Freitag gefeiert und bei strahlendem Sonnenschein mein Müsli gelöffelt und eine frische Kokosnuss geschlürft. Wie der Name verspricht gibt es dort lauter exotische Superfoods: Chiasamen, Açai- und Goji-Beeren, Acerola…

Entschieden habe ich mich dann –ganz klassisch und wenig experimentierfreudig- für ein Birchermüsli mit Mangopüree. Das Schöne daran ist, dass man es wirklich leicht nachmachen kann und dafür nicht die ganze Palette an Superfoods besitzen muss. Statt Mango passt aktuell zur Jahreszeit auch Erdbeerpüree.

Für das perfekte Birchermüsli sollte man die Haferflocken am besten über Nacht in der Milch quellen lassen. So entsteht diese einzigartige Konsistenz, die ich am Birchermüsli so liebe. Außerdem solltet ihr die zarten Haferflocken für das optimale Bircher-Ergebnis nehmen.

In kleine Gläschen gefüllt, ist das Müsli übrigens auch ein gutes Brunch-Rezept…

Birchermüsli mit Mangopüree für 1 Person

40 g Haferflocken
1 TL Leinsamen
1 TL Sonnenblumenkerne
1 EL Rosinen
Milch
1/4 Mango

1. Haferflocken, Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Rosinen in eine Müslischüssel geben, mit Milch aufgießen bis alles bedeckt ist und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.
2. Am nächsten Morgen die Mango mit dem Pürierstab zerkleinern und das Püree anschließend über das Müsli geben.

Fertig ist das Super-Frühstück!

Müsliriegel

Vor einiger Zeit habe ich voller Begeisterung ein Päckchen gepoppten Amaranth gekauft, ohne so recht zu wissen was ich damit anfangen soll. Das Päckchen stand also ein paar Monate einsam in der Küche und wurde wenigstens nicht schlecht. 😉

Gestern habe ich es dann wieder entdeckt und mich entschieden, den Amaranth zu Müsliriegeln zu verarbeiten. Oft gehe ich abends direkt nach der Arbeit zum Sport. Da mein Magen aber meistens schon vorher knurrt und ich ohne eine kleine Energiezufuhr nach einer Stunde Spinning wahrscheinlich vom Rad fallen würde, brauche ich in der Zwischenzeit einen kleinen Snack. Ein Müsliriegel ist die perfekte Zwischenmahlzeit, um wieder zu Kräften zu kommen.

Dieses Exemplar ist total leicht. Ihr braucht nix hacken oder schneiden, sondern einfach die Zutaten abwiegen und zusammenwürfeln. Wie immer könnt ihr natürlich die Grundzutaten nach Belieben variieren:

  • Statt Amaranth z.B. Hafer- oder Dinkelflocken,
  • statt Sonneblumenkernen z.B. Kürbiskerne, Mandeln oder Kokosflocken,
  • statt Rosinen z.B. getrocknete Aprikosen, Cranberries oder Mango,
  • statt Butter könnt ihr für die vegane Variante Margarine nehmen und
  • statt Honig z.B. Agavendicksaft oder Ahornsirup.

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Und hier das Rezept…

Müsliriegel (etwa 12 Stück)

100 g gepoppter Amaranth
70 g Sonnenblumenkerne
80 g Rosinen
60 g Butter
50 g Zucker
80 g Honig

1. Den Backofen auf 175° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Amaranth, Sonnenblumenkerne und Rosinen in einer Schüssel vermischen.
2. Butter, Zucker und Honig in einen Topf geben, erhitzen und einmal kurz aufkochen. Der Zucker sollte sich vollständig aufgelöst haben.
3. Die Flüssigkeit über Amaranth, Sonnenblumenkerne und Rosinen geben und unterrühren.
4. Eine Form mit Backpapier auslegen, die Masse hineingeben und gut festdrücken.
5. Die Müslimasse ca. 25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen, anschließend herausnehmen und ca. 20 Minuten auskühlen lassen. Danach in Riegel schneiden und mindestens weitere 20 Minuten in der Form auskühlen lassen.

Ich hebe die Riegel danach vorsichtig mit dem Backpapier aus der Form. Wenn sie euch noch nicht hart genug sind, könnt ihr die Müsliriegel einfach auf dem Backpapier liegen lassen und auf einem Blech noch einmal bei etwa 150° C (Ober- und Unterhitze) für 10 bis 15 Minuten in den Backofen geben. Wenn ihr sie aus dem Backofen holt fühlen sie sich erst wieder weich an; erst nach dem Auskühlen werden sie hart.

Chia-Pudding mit Stachelbeerkompott

Inspiriert von meinem letzten Frühstücks-Experiment habe ich wieder mal etwas Neues ausprobiert und bin absolut begeistert. Meine neue Entdeckung: Chia-Pudding.

Ein alter Hut für die Experimentierfreudigen unter euch. Zugegeben gehöre ich bei Innovationen auf dem Lebensmittelmarkt nicht zu den „Early Adopters“. Ich bin immer etwas skeptisch, besonders bei dem aktuellen Hype um die neuen „Superfoods“. Denn sind nicht alles Foods super? Und sind nicht gerade die simplen Zutaten in neuer Komposition die absoluten Highlights?

Nun gut, da es Chiasamen mittlerweile an jeder Straßenecke gibt dachte ich, es wäre an der Zeit meine Skepsis abzulegen und den kleinen Körnchen eine Chance zu geben. Und siehe da: Ich bin begeistert!

Das Tolle an Chiasamen ist, dass man sie nur einweichen muss, um einen köstlichen Pudding zu bekommen. Für das perfekte Frühstück also einfach eine kleine Menge Samen mit etwa der fünffachen Menge an Flüssigkeit aufgießen und über Nacht quellen lassen. Bei der Wahl der „Flüssigkeit“ ist wieder eure Kreativität gefragt: Reismlich, Buttermilch, Kokosmilch, Saft oder, oder – was auch immer ihr am liebsten mögt.

Dazu gab es bei mir ein Stachelbeerkompott. Wer wie ich Stachelbeer-Fan ist weiß, dass es der Sommer bisher nicht besonders gut mit den heimischen Früchtchen gemeint hat. Dementsprechend sauer bis ungenießbar waren meine ersten Stachelbeeren, die mich im Supermarkt so angelacht hatten. Da hilft nur eine ordentliche Portion Zucker und so habe ich meine Stachelbeeren über Nacht im Zuckersirup plantschen lassen. Das Ergebnis war absolut köstlich und verspricht in Zukunft Rettung für alle viel zu sauer gekauften Früchte.

Passend zu meinem ersten Chia-Pudding ist übrigens der Sommer zurück nach Düsseldorf gekommen. Chia-Pudding, Frühstück auf dem Balkon und in der Sonne fühlt sich selbst mitten in der Woche wie Urlaub an. Also schnell nachmachen, so lange es noch warm bleibt. 😉

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Und hier das Rezept…

Chia-Pudding mit Stachelbeerkompott für 1 Person

15 g Chiasamen
80 g Buttermlich

1. Chia-Samen in ein Glas gegen und mit der Buttermilch aufgießen. Leicht umrühren, abdecken und über nach im Kühlschrank quellen lassen.

Für das Stachelbeer-Kompott

200 g Zucker
200 ml Wasser
500 g Stachelbeeren

1. Zucker und Wasser in einem Topf verrühren und erhitzen. Einmal kräftig aufkochen lassen und dann ca. 15 Minuten vor sich hin köcheln lassen. So entsteht übrigens Zuckersirup (den ihr auch hervorragend für einige Cocktails gebrauchen könnt ;-)). Wundert euch nicht, dass das Zucker-Wasser-Gemisch nach den 15 Minuten noch keine sirupartige Konsistenz hat. Die entsteht erst beim Nachdicken.

2. Die Stachelbeeren in den Topf geben und den Topf sofort vom Herd nehmen. Ebenfalls über Nacht im geschlossenen Topf (aber nicht im Kühlschrank) ziehen lassen.

Mit Nüssen garnieren und genießen! ❤

Sweet Couscous

Eigentlich esse ich zum Frühstück immer das Gleiche: Porridge! Meine Tage beginnen sowieso immer nach dem gleichen Schema – und nur die leisteste Abweichung meiner morgentlichen Aufstehen-Fertigmachen-Frühstücken-Routine bringt mich immer etwas durcheinander.

Vor diesem Hintergrund finde ich mein neuestes Frühstücks-Experiment geradezu mutig, denn ich habe mich mal an einer süßen Variante von Couscous versucht.

Die erste positive Erkenntnis ist, dass man Couscous mindestens so schnell zubereiten kann wie Porridge. Die zweite, dass man noch nicht mal Milch da haben muss, weil man den Couscous einfach mit kochendem Wasser übergießt. Die dritte und vielleicht wichtigste Erkenntis ist, dass man -auch morgens- öfter mal was Neues ausprobieren sollte, weil man in der Regel doch dafür belohnt wird. In diesem Fall mit einem super leckeren Frühstück! Sweet! 🙂

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Anbei das Rezept für eine Frühstücksportion…

Sweet Couscous für 1 Person

50 g Couscous
1 EL Agavendicksaft
1 Prise gemahlene Vanille

Nach Belieben: Früchte der Saison, Kokosraspeln, Nüsse, Rosinen, Cranberries, getrocknete Feigen, Zimt etc.

1. Couscous in ein Schälchen geben, mit der zweifachen Menge kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend mit dem Agavendicksaft (alternativ Honig, Ahornsirup oder süße Kondensmilch) und der gemahlenen Vanille verrühren.
2. Anschließend mit all dem vermischen was ihr gerne esst. Ich habe mich für Erdbeeren, getrocknete Feigen und Kokosraspeln entschieden. Das I-Tüpfelchen war ein kleines Glas mit pürierten Erdbeeren, das man als Sauce darüber geben kann.

Erdbeer-Joghurt

Ein wunderschöner Sommer-Sonntag in Düsseldorf liegt hinter mir. Begonnen hat der Tag mit einem entspannten Frühstück auf unserem Balkon und ganz vielen, süßen Erdbeeren. Ich liebe Erdbeeren und kaufe sie in rauen Mengen, sobald es die heimischen zu kaufen gibt!

Zu allem Überfluss hat unsere Spülmaschine vor einigen Tagen ihren Geist aufgegeben. Ich versuche also gerade bei meiner Küchen-Action so wenige Utensilien wie möglich zu benutzen, die ich hinterher abspülen muss.

So bin ich auf die Idee gekommen, einen Erdbeer-Joghurt für unser Frühstück selbst zu machen. Hierfür braucht man nur zwei Schüsseln, einen Löffel und einen Pürierstab. Der Abspül-Aufwand hält sich also in Grenzen. 😉

Das Resultat ist köstlich und man fragt sich, warum man nicht viel öfter so etwas Simples wie Fruchtjoghurt selber macht. Dieses Rezept könnt ihr auch mit anderen Früchten machen, z.B. Mangos, Blaubeeren, Himbeeren oder was euch sonst noch so schmeckt. Wenn ihr keine frischen Früchte im Haus habt oder das Rezept im Winter testen möchtet tun es natürlich auch Tiefkühlfrüchte.

Dazu ein frisch gepresster Orangensaft und das Wochenend-Frühstüch wird ein bunter und leichter Genuss!

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Hier nun das Rezept für ein großes Schälchen…

Erdbeer-Joghurt

200 g Quark
200 g Früchte
2-3 EL Agavendicksaft

1. Die Erdbeeren waschen und abtupfen. Den Strunk entfernen, Erdbeeren grob zerkleinern und anschließend pürieren. Je nach Geschmack könnt ihr die Erdbeeren vollständig pürieren oder nur leicht mit dem Pürierstab zerkleinern, sodass nachher noch ein paar Fruchtstücke im Joghurt zu erkennen sind.
2. Das Fruchpüree nach und nach mit dem Quark und dem Agavendicksaft zu einer gleichmäßigen Masse vermischen. Fügt so lange Erdbeerpüree hinzu, bis die für euch perfekte Joghurt-Konsistenz entstanden ist. Mit ein paar klein geschnitten Erdbeeren und Blaubeeren garnieren.

Wenn euch der Joghurt nicht süß genug ist, könnt ihr etwas mehr Agavendicksaft hinzumischen. Wenn ihr keinen Agavendicksaft habt, könnt ihr einfach Zucker nehmen und den Joghurt nach Belieben damit süßen.

Knuspermüsli

Ich gehöre zu den Menschen, die niemals ohne Frühstück aus dem Haus gehen. Dabei ist mein ungeschlagener Frühstücksfavorit Müsli in all seinen verschiedenen Varianten.
Eine Schüssel Müsli mit Milch, Joghurt und frischen Früchten – dazu ein starker Kaffee – und der Tag kann beginnen.

Das Schöne beim Knuspermüsli Selbermachen ist, dass ihr alle Zutaten selbst bestimmen könnt. Hafer- oder Dinkelflocken, Kürbiskerne oder Mandeln, Ahornsirup oder Honig – ihr habt die Qual der Wahl, aber am Ende ganz sicher euer ganz persönliches Lieblingsmüsli!

Ein kleiner Tipp am Rande für den Backvorgang beim Knuspermüsli: Da das Müsli an den Rändern des Backbleches am schnellsten knusprig wird, die Masse während der Backzeit 3-4 Mal durchmischen. Wenn ihr das Blech aus dem Ofen nehmt, sieht das Ganze zunächst erstmal gar nicht nach Knuspermüsli aus und fühlt sich noch recht weich an. Lasst euch davon nicht irritieren, denn wenn die Flocken, Nüsse und Körner abkühlen und aushärten kommt der Knusper von ganz allein.

Nachdem euer Müsli vollständig ausgekühlt ist könnt ihr es am besten in einem großen Weck- oder Schraubglas aufbewahren. Es lässt sich also auch gut für ein Frühstück oder einen Brunch mit Freunden vorbereiten.

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Und hier mein Rezept mit der ausdrücklichen Bitte dieses nach euren Vorlieben abzuwandeln. So lange das Verhältnis von Flocken, Nüssen und flüssiger Süße gleich bleibt wird es zu 100 Prozent gelingen.

Knuspermüsli

350 g kernige Haferflocken
50 g gehobelte Mandeln
50 g Kürbiskerne
50 g Kokosraspeln
200 g Agavendicksaft (oder Akazienhonig oder Ahornsirup)
5 EL Sonnenblumenöl
1 TL Zimt
1 Prise gemahlene Vanille (wenn im Haus)

1. Alle Zutaten gut vermischen und auf einem mit Backpapier belegtem Blech gleichmäßig verteilen.
2. Im vorgeheizten Backofen auf der untersten Stufe ca. 20 Minuten bei 175 °C Ober- und Unterhitze backen, zwischendurch durchmischen und anschließend gut auskühlen lassen.