Nudelauflauf Lorraine

Wer braucht noch Inspirationen fürs Abendessen? Voilà, der Nudelauflauf Lorraine passt wunderbar zum Feierabend und einer Flasche Federweißer.

Ihr braucht nur 6 Zutaten:

250 g Suppennudeln
2 Stangen Porree
100 g gewürfelter Speck
1 kleine Dose Mais
6 Eier
100 g Bergkäse

1. Nudeln kochen. Porree waschen, in Ringe schneiden und in etwas Öl anbraten. Speck hinzufügen und kurz mit anbraten. Das Ganze mit den Nudeln und dem Mais vermischen und in eine gefettete Springform geben.
2. Eier und Bergkäse mischen, einen Schuss Milch dazu geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Mischung über die Nudeln geben.
3. Bei 180°C (Ober- und Unterhitze) ca. 40 Minuten backen. Eventuell Temperatur für die letzten 10 Minuten erhöhen bis die gewünschte Bräunung erreicht ist.

Tipp: Statt Speck schmeckt auch Kochschinken (der muss nicht mit angebraten werden), den Mais könnt ihr weglassen oder durch Gemüse (das weg muss) ersetzen und statt Bergkäse ist auch Gouder oder Parmesan eine super Alternative.

Bon Appetit!

nudelauflauf

Kokos-Knuspermüsli

Mit nur 6 Zutaten zu einem knusprigen Start in den Tag:

150 g kernige Haferflocken
150 g zarte Haferflocken
100 g Kokosflocken
100 g gehackte Mandeln
180 ml Kokosblütensirup
6 El Sonnenblumenöl

1. Alle Zutaten vermischen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen.
2. Ab damit in den Ofen (25 Minuten bei 175° Ober- und Unterhitze)! Während der Backzeit gelegentlich durchmischen.
3. Müsli auskühlen lassen und zur Aufbewahrung in ein großes Glas geben.

Fenchel-Tarte

♥ Alle frischen Zutaten 100% regional
♥ Mit Fertig-Pizzaboden gemacht – geht also schnell
♥ Schmeckt auch (fast) allen, die Fenchel eigentlich nicht mögen

Mmmmmmh, wenn ich das Bild von dieser köstlichen Fenchel-Tarte sehe, läuft mir immer noch das Wasser im Mund zusammen.

Fencheltarte_deluxe

Und das Schöne ist: Diese Rezept geht so wunderbar schnell und einfach, dass es praktisch keine Ausrede für euch gibt, es nicht mindest einmal auszuprobieren.

Eigentlich ist das Rezept eher aus einer Kühlschrank-Flaute heraus entstanden.

Ich habe mir ja neuerdings aufs Fähnchen geschrieben, nur noch regionale und saisonale Produkte für meine Rezepte zu verwenden. Dafür bekommen wir ab sofort jede Woche eine Kiste voller Bio-Obst und – Gemüse vom Lammertzhof geliefert. Nur tolle Sachen, sag ich euch…aber als ich dann am Ende der Woche nur noch einen Fenchel und eine halbe Gemüsezwiebel übrig hatte, wurde meine Kreativität doch etwas auf die Probe gestellt.

Aber wenn man nur gut genug guckt, dann entdeckt man ja meist doch noch die ein oder andere brauchbare Zutat im Kühlschrank. Mit ein bißchen Fantasie sieht das Resultat dann so aus.

Fecheltarte_Stück

Das Schöne an dem Fenchelgemüse für diese Tarte ist, dass es kaum nach Fenchel schmeckt. 🙂 Durch die Rosinen und die Käse-Eier-Mischung wird der Fenchel sehr mild und kann also auch all denen untergejubelt werden, die nicht so auf Fenchel stehen.

Tarte_in_the_making

Das nur als kleiner Tipp am Rande. Hier nun das Rezept…

Fenchel-Tarte für eine Tarteform (∅ 26 cm)

Fertig-Pizzateig
1 Fenchel
2 Zwiebeln
5 EL Rosinen
5 Stiele Thymian
3 Eier
2 EL Frischkäse natur
50 g Parmesan
Salz & Pfeffer

1. Den Backofen auf 220° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Tarteform ausfetten und mit dem Pizzateig auslegen. An den Rändern könnt ihr den Teig ruhig übereinander legen, das macht einen schönen, fluffigen Rand.
2. Den Fenchel waschen, den Strunk entfernen und in Scheiben schneiden (ca. 5 mm). Die Zwiebeln schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Den Thymian waschen und trocken tupfen. Die Blätter von den Stielen entfernen und grob hacken.
3. Fenchel und Zwiebeln in einer Pfanne in Olivenöl andünsten, Rosinen und Thymian hinzugeben, das Gemüse mit Salz & Pfeffer würzen und anschließend etwas abkühlen lassen.
4. Eier, Frischkäse und geriebenen Parmesan mit dem Schneebesen zu einer homogenen Masse verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
5. Nun das Fenchelgemüse auf den Pizzaboden geben, die Käse-Eier-Masse gleichmäßig darauf verteilen und die Tarte ca. 20 Minuten backen.

Käsekuchen mit Knusperboden

♥ Knuspriger Boden mit Haferflocken (also quasi gesund)
♥ Luftige Käsecreme mit Magerquark (also auch gesund)
♥ Buntes Beeren-Topping (noch gesünder)

Käsekuchen_Knusperboden

Sooooo….nach einer kleinen, kreativen Sommerpause auf der wunderschönen Insel Norderney bin ich wieder zurück. Und mit mir der Herbst…so hat es sich zumindest in den letzten Tagen angefühlt. Schlappe 8 Grad hat mein Thermometer mir vorgestern Morgen angezeigt.

Mein Körper reagierte auf den plötzlichen Kälteeinbruch mit unstillbarem Hunger. Die sommerlichen Beeren, die ich Anfang der Woche noch bei über 20 Grad gekauft hatte, brauchten definitiv eine Sättigungsbeilage.

Und was wäre da passender als ein Käsekuchen?!

Käsekuchen_ganz

Dieses Gerät ist großartiges Soulfood für jeden noch so kalten Sommertag.

KnusperbodenIch mag Käsekuchen mit Boden, weil das Ganze dann ein bißchen mehr Biss hat. Bei diesem Rezept habe ich mich für eine knusprige Variante mit kernigen Haferflocken entschieden. Wenn ihr es etwas weniger knusprig mögt, könnt ihr auch zarte Haferflocken nehmen.

Die Käsecreme ist durch den Magerquark super leicht. Die Süße könnt ihr selbst bestimmen und -nach Belieben- mehr oder weniger von der süßen Kondensmilch hinzufügen.

Und hier kommt nun das Rezept: Leicht, schnell und mit optisch ansprechendem Ergebnis. 😉 Bon Appetit und auf, dass der Sommer ab morgen zurück ist!

Käsekuchen_Topping

Käsekuchen mit Knusperboden für eine kleine Springform (∅ 16,5 cm)

50 g Butter
100 g Haferflocken
50 g Mehl
50 g Zucker
250 g Magerquark
100 g Frischkäse
2 Eier
2 TL Speisestärke
6-8 TL süße Kondensmilch (Milchmädchen)

1. Den Backofen auf 180° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Butter in einem Topf schmelzen. Haferflocken, Mehl und Zucker gut mischen und zur flüssigen Butter geben. Alles gut vermischen und in die gefettete Kuchenform geben, andrücken und 20-25 Minuten backen. Danach den Boden abkühlen lassen.
2. Den Backofen auf 140° C herunterstellen. Magerquark, Frischkäse, Eier, Speisestärke und Kondensmilch mit dem Mixer zu einer homogenen Masse verrühren und auf den abgekühlten Knusperboden geben. Anschließend 60 Minunten backen. Danach den Backofen ausschalten und den Kuchen noch ca. 10 Minuten im Ofen stehen lassen. Sollte der Kuchen während der Backzeit zu braun werden, einfach mit einem Stück Backpapier abdecken.
3. Den abgekühlten Kuchen mit Beeren der Saison garnieren und genießen.

Rote Grütze

♥ Erfrischender Snack für Kaffeeklatsch im Sommer
♥ Schmeckt pur, mit Joghurt, Vanillepudding oder -eis
♥ Eignet sich prima zur Verarbeitung von überreifen Beeren

Rote_Grütze

Im Sommer gerate ich regelmäßig in eine Art Beeren-Ekstase!

Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren – diese Vielfalt überfordert mich bei meinem wöchentlichen Marktbesuch jedes Mal auf’s Neue, nachdem es ein gefühltes Dreivierteljahr nur Äpfel aus der Region gab.

Und so tummeln sich jeden Samstag viele bunte Beeren auf meinem Küschentisch und warten auf ihren baldigen Verzehr.

Rote_Grütze_Zutaten

The more, the berrier!

Beste Voraussetzungen für eine Rutsche Rote Grütze für alle! 🙂 Super easy, super lecker und vor allem suuuuuper fruchtig. Im Vergleich zur Version aus dem Supermarkt könnt ihr den Zuckeranteil selbst bestimmen. Je nachdem wie süß die Beeren sind könnt ihr mehr oder weniger Zucker nehmen.

Gerade an heißen Sommertagen ist Rote Grütze eine tolle Alternative zu Kuchen. Schmeckt pur oder zu einer Kugel Vanilleeis..oder ihr pimpt euer Naturjoghurt mit einem Löffel Grütze auf.

Rote Grütze 1

Mein Tipp: Wichtig ist, dass ihr bei der Zubereitung den Topf sofort vom Herd nehmt, wenn ihr die Beeren zum angedickten Saft gegeben habt. Denn sonst kann es passieren, dass die Beeren zu einem undefinierbaren roten Brei verkochen. Das schmeckt zwar immer noch lecker – aber eigentlich sollte man bei Roter Grütze die Früchte alle noch in ihrer ursprünglichen Form erkennen können.

So, und jetzt auf die Plätze, fertig los! So lange es noch Sommerbeeren gibt.

Rote Grütze

600 ml Kirschnektar
250 g Brombeeren
250 g Erdbeeren
350 g Johannisbeeren
250 g Kirschen
3 EL Stärke
3 EL Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Vanilleschote

1. Beeren waschen, verlesen und trocken tupfen. Die Erdbeeren je nach Größe ganz lassen, halbieren oder vierteln. Die Kirschen halbieren und den Stein entfernen.
2. Stärke, Zucker, Vanillezucker und das Mark der Vanilleschote mit 5-6 EL vom Kirschnektar glatt rühren.
3. Restlichen Kirschnektar mit der Schale der Vanilleschote aufkochen, die Stärke-Zucker-Mischung einrühren und das Ganze noch einmal aufkochen lassen. Die Beeren hineingeben und direkt vom Herd nehmen.

Auskühlen lassen und genießen!

Pesto-Nudelsalat

♥ Schmeckt zu 100% nach Bella Italia
♥ Klassiker mit nur 8 Zutaten
♥ Einfach, aber edel

Basilikum, Knoblauch, Parmesan, Pinienkerne und Olivenöl! Bei dieser Kombination an Zutaten KANN beim Kochen eigentlich nix mehr schief gehen.
Einfach alle Zutaten gründlich pürieren und fertig ist die Basilikum-Pesto! Intensiv, italienisch und einfach irre lecker…

Pesto_Zutaten

Natürlich schmeckt dieser Klassiker zu Pasta jeder Art. Spaghetti mit Pesto, Penne mit Pesto, Tagliatelle mit Pesto….darüber noch mehr Parmesan und das Pasta-Glück ist perfekt.

Aaaaaber es geht auch (ein bißchen) raffinierter, wenn ihr euch einen leckeren Salat zaubern möchtet. Dann habt ihr in Nullkommanix die frische Sommervariante von Pasta Pesto für einen Abend auf der Terasse oder Balkonien.

Was braucht ihr dafür?

Pesto, Pasta, Cherrytomaten und Rucola – bei dieser Kombination kann dann ebenso wenig schief gehen wie bei den Zutaten für die Pesto.

Pesto-Nudelsalat_Zutaten

Natürlich könnt und solltet ihr eure Kreativität walten lassen und den Salat mit den Dingen verfeinern, die euer Herz höher schlagen lassen:
Getrocknete Tomaten in Öl, Oliven, Artischocken, Prosciutto di Parma oder, oder, oder…

TomatenIch persönlich könnte nie genug von diesen kleinen, aromatischen Tomaten bekommen. Die machen den Pesto-Salat übrigens besonders frisch und leicht.

Dazu ein Gläschen Vino Rosso und ich komme der Versuchung nahe, sofort einen Flug nach Rom oder Mailand zu buchen.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen…und -eventuell- beim Flug buchen. ❤

Pesto-Nudelsalat_1

Pesto-Nudelsalat für 2 Personen

250 g Penne
1 Bund Basilikum
50 g Parmesan (gerieben)
50 g Pinienkerne (geröstet)
40 ml Olivenöl
3 Knoblauchzehen (gepresst)
150 g Cherrytomaten
1 Handvoll Rucola

1. Die Penne in Salzwasser bissfest garen, abgießen und abtropfen lassen.
2. Basilikum waschen, die Blätter abzupfen und trocken tupfen. Mit geriebenem Parmesan, gerösteten Pinienkernen, Olivenöl und gepresstem Knoblauch vermischen und mit einem Pürierstab fein zerkleinern. Eventuell noch etwas mehr Olivenöl dazu geben bis die Pesto die gewünschte Konsistenz hat.
3. Tomaten waschen und halbieren, Rucola ebenfalls waschen und abtupfen. Anschließend die Penne mit der Pesto, den Tomaten und dem Rucola vermengen und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

Bon Appetito!

Zucchiniblüten-Tarte

Klingt abgeflogen – ist aber total einfach. Zucchiniblüten bekommt ihr aktuell förmlich hinterher geschmissen, weil sie zwischen Juli und Oktober aus regionalem Anbau stammen.

Wo gibt es sowas? Mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eurem örtlichen Wochenmarkt oder im Bioladen.

Das Rezept stammt dieses Mal nicht von mir, sondern aus dem fantastischen Kochbuch Ein Fest im Grünen. Den dazugehörigen Blog gibt es hier und es lohnt sich wirklich mal einen Blick reinzuwerfen.

Zucchiniblüten-Tarte Zutaten
So simpel sind die Zutaten für die Tarte

Wenn ihr die Zucchini-blüten erstmal gefunden habt, dann geht alles ganz schnell. Die Zubereitung ist in 5 Minuten erledigt – und es sind wirklich nur 5 Minuten! Danach muss das Ganze noch für eine knappe halbe Stunde in den Ofen und fertig ist das perfekte Essen.

Besonders geeignet also wenn ihr spontan Besuch bekommt, eigentlich gar keine Zeit habt irgendwas vorzubereiten, zusätzlich noch selber einen riesen Hunger habt und es draußen brüllend heiß ist.

Sämtliche Faktoren kamen bei mir letzte Woche zusammen. 😉

Hier noch ein bißchen Warenkunden zur Zucchini:

  • Zucchini stammen ursprünglich aus Mittelamerika, werden aber seit langer Zeit auch in Europa -hauptsächlich in Italien- angebaut.
  • Mittlerweile sind Zucchini aber auch in Deutschland weit verbreitet und die heimische Ernte findet zwischen Juni und Oktober statt.
  • Im Kühlschrank gelagert bleiben sie am längsten frisch. Sobald Zucchini bitter schmecken, sollten ihr sie nicht mehr essen.
  • Zucchini kann man auch roh essen.
  • Zucchini ist übrigens Plural und eine Zucchinifrucht müsste streng genommen Zucchino heißen.

Zucchiniblüten Tarte

Und ein kleines Close-up für noch mehr Appetit. So kann es schon bald auf eurem Teller aussehen… 😉

Tarte mit Zucchiniblüten

So, und nun genug geredet, hier das Rezept…

Zucchiniblüten-Tarte

1 fertiger Pizzateig oder Blätterteig
10 Zucchiniblüten
250 g Ricotta
30 g Parmesan
2 Knoblauchzehen (gepresst)
1 TL Thymian (gehackt)
1 TL Rosmarin (gehackt)

1. Den Ofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Zucchiniblüten kurz in Wasser tauchen und vorsichtig mit einem Küchentuch trocken tupfen. Eine Tarteform ausfetten und den Pizzateig oder Blätterteig hineindrücken.
2. Ricotta, Parmesan, Knoblauch und Kräuter vermischen, mit Salz & Pfeffer würzen und auf dem Pizzateig/ Blätterteig verteilen.
3. Die Zucchiniblüten sternfürmig auf der Tarte verteilen und diese anschließend ca. 30 Minuten bis zum gewünschten Bräunungsgrad backen.

Bananenbrot

„Obst und Gemüse genießen statt wegwerfen“

Unter dieser Überschrift hat die VERBRAUCHER INITIATIVE vor einigen Tagen Tipps veröffentlicht wie Privathaushalte (also wir!) durch cleveres Einkaufen und Lagern von frischem Obst und Gemüse, Lebensmittelmüll vermeiden können (nachzulesen unter diesem Link: http://verbraucher.org/aktuelles/pressemeldungen/obst-und-gemuese-geniessen-statt-wegwerfen).

Ein Tipp lautet in etwa „Kaufen Sie nur so viel wie Sie essen können“. Belustigt und ein bißchen empört über meine Mitmenschen, die so was Profanes nicht auf die Kette kriegen, musste ich dann allerdings mein eigenes Kaufverhalten kurz kritisch überdenken…

Sommerbeeren

…und zugeben, dass ich häufig mit völlig überladenen Tüten vom Markt komme, voll gepackt mit frischem Obst und Gemüse. Mein ökologisch nachhaltiges Gewissen jubelt, weil ja alles regional und saisonal ist – aber halt leider häufig zu viel.

Auch wenn ich mich danach den ganzen Tag mit leckerem Obst vollstopfen könnte, wandert am Schluss doch die ein oder andere schimmelig gewordene Beere in die Tonne.

Angesichts dessen dachte ich, es ist mal an der Zeit ein paar Rezepte zu veröffentlichen, die der Verwertung von überreifem Obst dienen. Also habe ich direkt ein paar dunkelbraune Bananen vor dem Tonnen-Tod gerettet und daraus ein super leckeres und lange haltbares Bananenbrot gebacken.

Frühstück mit Bananenbrot

Das Brot geht total schnell und bleibt durch die Bananen lange saftig. Außerdem ist dieses Rezept ohne Zucker und deshalb auch noch gesund. 🙂

Bananen sind übrigens weder saisonal noch regional – ihr merkt also, dass mein ökologisch nachhaltiges Gewissen öfter mal ein Auge zudrückt.

Bananenbrot naturAber auch mit kleinen Schritten kommt man dem Ziel ja bekanntlich etwas näher und somit begnüge ich mich für’s Erste damit, Bananen schon mal nicht wegzuschmeißen, wenn sie für mich schon eine kleine Weltreise zurückgelegt habe. 🙂

Und hier nun das Rezept für euch zum Nachbacken…

 

Bananenbrot (Kastenform 22 cm)

3 reife Bananen
2 Eier
250 g Mehl
50 g Kokosflocken
170 ml Milch
2 TL Honig
1 Päckchen Backpulver
3 EL Öl

1. Die Bananen schälen und mit einem Pürierstab zu einer homogenen Masse zerkleinern.
2. Mit den anderen Zutaten zu einem glatten Teig vermischen und in eine gefettete Kastenform geben.
3. Bei 180° C (Umluft) ca. 50 Minuten backen. Wenn das Brot während der Backzeit zu braun wird, einfach einen Backpapier-Zuschnitt darüber legen. Das verhindert, dass das Bananenbrot am Ende der Backzeit rabenschwarz ist. 😉

Spaghetti Bolognese

Low-Carb ist nicht so mein Ding!

Ich verstehe nicht wie man freiwillig auf Nudeln verzichten kann. Ich könnte zu jeder Tages- und Nachzeit Nudeln essen und eigentlich auch am liebsten nur mit Olivenöl und Parmesan.

Aber weil heute Sonntag ist und wir Besuch zum Abendessen bekommen wollte ich mir ausnahmsweise ein bißchen mehr Mühe geben.

Da ich versäumt habe, unseren Besuch nach Unverträglichkeiten, persönlichen Vorlieben und Abneigungen zu fragen, habe ich mich für einen Klassiker entschieden. Denn ich kenne kaum jemanden, der Spaghetti Bolognese nicht mag. Nur Vegetarier wären schlecht…aber jetzt ist es eh zu spät. 😉

Wichtig für eine gute Bolognesesauce ist, dass ihr das Gemüse super fein würfelt. Das ist ein klitzekleines bißchen Arbeit, die sich aber definitiv lohnt. Nicht nur für die Optik, sondern auch für den feinen Geschmack.

Zutaten1_Spaghetti_Bolognese

Ich mache meine Bolo immer mit Rindergehacktem. Das ist total mager und macht diese Bolognese besonders leicht. Mein Tipp: Wenn ihr beim Metzger Tatar statt Rindergehacktem bestellt, wird es euch sogar frisch durch den Wolf gedreht.

Ich habe so viele Varianten probiert, aber Gehacktes sieht auf Fotos einfach immer ein bißchen merkwürdig aus. Wenn einer meiner lieben Foodblogger-Freunde vielleicht einen Trick hat wie man ästhetische Hack-Fotos hinbekommt – bitte hinterlasst ihn hier! 🙂

Zutaten2_Spaghetti_Bolognese

Am besten schmeckt die Bolognese übrigens, wenn ihr sie am Vortag macht und sämtliche Zutaten lange genug im Rotwein, den Tomaten und der Brühe geschmort haben.

Zutaten3_Spaghetti_Bolgnese

Ein weiterer Tipp zu den Flüssigkeiten: Ihr habt ja sicherlich auch schon öfter mal eine Flasche Wein geschenkt bekommen, bei der ihr gedacht habt, dass man die sicher „mal zum Kochen“ nehmen kann. Heißt im Klartext: „Verdacht auf ungenießbaren Fusel“. Nehmt sie NICHT zum Kochen! Das Endergebnis ist immer nur so gut wie die Zutaten. 😉

Und so sieht das Resultat dann optimalerweise aus! Viel Spaß beim Probieren und lasst mir gerne euer Feedback zum Rezept hier. 🙂 Denn ein Blogger ist immer nur so gut wie seine Leser… 😛

Spaghetti_Bolognese

Voila, das Rezept:

Spaghetti Bolognese für 6 Personen

800 g Spaghetti
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
6-8 Mören (ca. 400 g)
6-8 Stangen Staudensellerie (ca. 400 g)
1 kg Rindergehacktes
1 EL Zucker
3 EL Tomatenmark
1 EL Paprikapulver
10-20 Zweige Thymian
3 Zweige Rosmarin
4 Loorbeerblätter
300 ml Rotwein
3 Dosen gehackte Tomaten
500 ml Rinderbrühe
ca. 150 ml Tomatensaft
Salz & Pfeffer

1. Zwiebeln, Knoblauch, Möhren und Staudensellerie in sehr feine Würfel schneiden. Alles in Olivenöl ca. 10 Minuten andünsten, anschließend aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Jeweils einige Thymian- und Rosmarinstiele zu 2-3 „Büscheln“ mit Küchengarn zusammenbinden.
2. Das Gehackte in Öl oder Butterschmalz krümelig anbraten, so lange bis es unten am Topf leicht festbrät (dauert ca. 15 Minuten). Dadurch entwickeln sich die für eine Bolognesesauce unverzichtbaren Röststoffe. Das Gehackte beim Anbraten mit einem Schieber oder Kochlöffer immer wieder auseinander drücken, sodass keine riesigen Stücke entstehen, sondern wirklich nur „Krümel“.
3. Das Gehackte mit Zucker, Tomatenmark, Paprikapulver  und Salz & Pfeffer würzen. Anschließend das Gemüse, die Thymian-Rosmarin-Päckchen und die Lorbeerblätter hinzufügen und alles mit dem Rotwein und den gehackten Tomaten ablöschen. Köcheln lassen bis die Flüssigkeit weitestgehend verdampft ist.
4. Anschließend die Bolognese ca. 1,5 Stunden bei niedriger Hitze schmoren lassen und immer wieder mit der Rinderbrühe auffüllen. Je nach Konsistenz noch etwas Tomatensaft oder alternativ etwas mehr Brühe unterrühen. Das ist Geschmackssache. 🙂
5. Zum Schluss noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Rumkugeln

So in etwa stelle ich mir den Schokoladen-Himmel vor! Ab und an mache ich einen Abstecher dorthin und haue mir den Bauch voller Rumkugeln…dann kugel ich wieder zurück in die Realität.

Die Realität vor dem Schokoladen-Himmel sah in etwa so aus: Ich wollte Brownies backen. Klunschige und klebrige Brownies! Also habe ich die Küche in Schokolade gehüllt, einen Teig zusammen gemixt und gebacken. Statt der saftigen Brownies habe ich dann allerdings ein staubtrockenes „Schokoladen-Etwas“ aus dem Backofen geholt.

Also musste das Erste-Hilfe-Set für trockenen Kuchen her:

Rumkugeln1

Es ist glücklicherweise simpel: Rum und Schokolade heilen den trockensten aller Brownies. Noch nie hat erste Hilfe so schön ausgesehen….und das aus allen Perspektiven.

Rumkugeln3

Ich ertappe mich dabei, dass ich den nächsten Kuchen-Unfall herbei wünsche. Rumkugeln sind nämlich ein tolles und schnell gemachten Dessert und halten sich im Kühlschrank eine halbe Ewigkeit. Falls sich spontaner Besuch ankündigt, seid ihr so auf jeden Fall immer gewappnet…

Rumkugeln4

Tja, so einfach ist das! Ich verabschiede mich dann mal wieder für einige Zeit in den Schokoladen-Himmel und lade euch alle ein, mir dorthin zu folgen und von euren Ergebnissen zu berichten.

Rumkugeln

Rumkugeln (ca. 30 Stück)

300 g (alter) Kuchen
10 EL Rum
175 g Zartbitterschokolade(1-2 EL süße Kondensmilch bzw. Milchmädchen)
Puderzucker, Kakaopulver oder Schokostreusel

1. Den Kuchen in einer Schüssel zerbröseln und die Brösel mit dem Rum vermischen.
2. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und zu den Kuchenkrümeln geben. Verrühren und ggf. noch etwas süße Kondensmilch hinzugeben, damit eine homogene (aber nicht zu flüssige) Masse entsteht.
3. Rumkugeln formen und in Puderzucker, Kakaopulver oder Schokostreuseln wälzen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Aprikosen-Crumble

Backen ist was für Pedanten….dachte ich!!! Dabei fehlt mir beim Backen nur selbst die nötige Kreativität und ich halte mich immer bis aufs Gramm genau an die Angaben im Rezept.

Allerdings musste ich diese kleinen, orangen Früchtchen hier verarbeiten und habe partout kein Rezept gefunden, das mich besonders angesprochen hat…

Aprikosen

….deshalb habe ich mich dann schließlich doch an eine eigene Kuchen-Kreation gewagt.

Mittlerweile habe ich meine Einstellung zum Backen übrigens korrigiert und experimentiere munter drauflos. Ich bin begeistert, wie viele essbare Ergebnisse daraus hervorgegangen sind. Auch mit den „verunglückten“ Kuchen kann man übrigens noch eine Menge reißen…dazu aber im nächsten Beitrag mehr.

Dieser Kuchen besteht aus einem simplen Streuselteig, der sowohl für den Boden als auch das Streusel-Topping verwendet wird. Hier die übersichtliche Zusammenstellung der Zutaten und Mengen für euch:

Aprikosen-Crumble_Zutaten

Wenn ihr aber weniger Boden und mehr Streusel wollt, könnt ihr das Ganze auch als Crumble in einer Auflaufform machen. Dann einfach das Obst unten rein schnibbeln und den kompletten Streuselteig oben drauf geben. Achtet darauf, dass die Form groß genug ist und die Streuselschicht nicht zu dick wird. Dann wird sie nämlich matschig…und „dat jeht bei Streuseln nisch“!

Ihr könnt dieses Rezept auch mit anderem Obst machen, z.B. mit Äpfeln, Rhababer, Pflaumen, Birnen…was auch immer ihr gerade so zuhause findet. Das Ergebnis wird immer ähnlich appetitanregend aussehen.

Aprikosen-Crumble

Und hier das Rezept für euch…

Aprikosen-Crumble (Springform ∅ 26cm)

375 g Mehl
150 g Margarine
190 g Zucker
2 TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
Saft von 1/2 Orange
40 g gehackte Mandeln
750 g Aprikosen

1. Mehl, Margarine, Zucker, Backpulver, Vanillezucker und Orangesaft in einer Schüssel zu Streuseln verarbeiten.
2. Die Hälfte der Streusel in eine mit Backpapier ausgelegte, gefettete Springform geben und festdrücken. Bei 175° C (Ober- und Unterhitze) 20 Minuten backen. Danach abkühlen lassen.
3. Die Aprikosen waschen, entsteinen und halbieren und mit der Schnittfläche nach unten auf den abgekühlten Boden legen (500 g Akrikosen reichen übrigens auch aus, es sei denn man mag es -wie ich- sehr fruchtig).
4. Die restlichen Streusel mit den Mandeln vermischen und auf die Aprikosen streuen.  Bei 200 ° C (Ober- und Unterhitze) 25 Minuten fertig backen.

Enjoy! 🙂

Kartoffelsalat

Der Klassiker!

Auch wenn ich ein Faible für Fancy Food habe, geht doch manchmal nichts über den „juten deutschen Kartoffelsalat“. Für den Grillabend, ein Partybuffet oder sogar an Weihnachten – die Allzweckwaffe Kartoffelsalat schmeckt (fast) allen und macht pappsatt.

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Hierbei handelt es sich -natürlich- wieder um ein Mama-Rezept. Wie könnte es auch anders sein bei diesem absoluten Klassiker der traditionellen Küche. Allerdings ist das Rezept eines der Kategorie „mündlich überliefert“ und jedes Mal, wenn ich Kartoffelsalat mache, muss ich mindest 3 Mal bei Mama anrufen und mich vergewissern, dass ich alles noch richtig im Kopf habe.

Dabei sind die Zutaten eigentlich recht übersichtlich:

Kartoffelsalat2

Kartoffelsalat ist unübertroffen, wenn er genung Zeit hat, richtig durchzuziehen. Wenn ihr ihn also Samstagabend essen wollt, solltet ihr Freitagabend die ersten drei Schritte des Rezepts unten abgeschlossen haben. Ihr schichtet also die Zutaten in einer großen Salatschüssel und würzt jede Schicht mit Salz, Pfeffer und hellem Balsamessig. Das sieht in etwa so aus:

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Das Dressing könnt ihr dann Samstag kurz vorher untermischen. Mmmmmh, ich krieg gleich wieder Hunger… 🙂

Kartoffelsalat3

Kartoffelsalat (1 große Salatschüssel)

2,5 kg Kartoffeln (festkochend)
1 Zwiebel
2 Gläser Gewürzgurken
3 hartgekochte Eier
1 kleines Glas Mayonnaise (250 ml)
Naturjoghurt 3,5% (175 ml)
1 TL Senf
Weißer Balsamessig
Salz & Pfeffer

1. Kartoffeln in Salzwasser ca. 20 Minuten kochen, abgießen und pellen. Vollständig abkühlen lassen.
2. Die Zwiebel schälen und super fein würfeln. Die Gewürzgurken abgießen, abtropfen lassen und ebenfalls super fein würfeln. Die Eier hart kochen und ebenfalls würfeln. Die abgekühlten Kartoffeln in Scheiben schneiden.3. Nun beginnt das Schichten: Eine Schicht Kartoffeln (3-5 Kartoffeln, je nach Größe) in eine große Salatschüssel geben und 1 EL Zwiebeln, 1 EL Eier und 2-3 EL Gewürzgurken darüber verteilen. Mit 2-3 Umdrehungen Pfeffer aus der Pfeffermühle und etwa 1/4 TL Salz und 1 EL hellem Balsamessig würzen. Dann das Ganze wiederholen: Also wieder Kartoffeln, dann Zwiebeln, Eier, Gewürzgurken, Pfeffer, Salz und Essig darüber geben usw. Den Vorgang wiederholen bis alle Zutaten aufgebraucht sind.
4. Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
5. Am nächsten Tag die Mayonnaise in ein Schälchen geben. Das leere Glas zu 3/4 mit Naturjoghurt füllen und zur Mayonnaise ins Schälchen geben. Senf hinzugeben und zu einem cremigen Dressing vermischen. Über die Kartoffeln geben und vorsichtig durchmischen.

Fertisch is der jute Kartoffelsalat!!!

 

Möhrenbratlinge

Möhrenbratling klingt nicht besonders sexy. Dieser Möhrenbratling ist außerdem weder vegan noch gluten-, nein, noch nicht einmal laktosefrei.

Trotzdem MUSS ich dieses Rezept mit euch teilen, weil es einfach der leckerste Bratling der Welt ist. Bitte probiert es aus, denn ich bin mir sicher, auch ihr werdet danach den Möhrenbratling als solchen lieben.

Zum Möhrenbratling habe ich außerdem eine besondere Beziehung, weil ich schon als Kind riesengroße Mengen davon vernichtet habe. Ungefähr so…

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Als ich diese Woche also einen gewaltigen Möhrenüberschuss in unserem Kühlschrank feststellen konnte, kam mir der Bratling wieder in den Sinn und eine WhatsApp später hatte ich das Original-Rezept von Mama.

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Mama-Rezepten: Die der ersten Kategorie sind handschriftlich auf losen Zetteln notiert und fliegen zwischen Kochbüchern und -zeitschriften in der elterlichen Küche rum. Auf wundersame Weise geht aber nie eines verloren. Die zweite Kategorie Mama-Rezepte wurde nie zu Papier gebracht, sondern mündlich überliefert und hat den Nachteil, dass man die Rezepte dieser Kategorie nicht so einfach per WhatsApp verschicken kann. Dazu aber im nächsten Post mehr…

Der Möhrenbratling gehört glücklicherweise zur Kategorie Nummer 1 und das Rezept sieht in etwa so aus:

Möhrenbratlinge

It’s as simple as that! Nur die Braterei im Anschluss braucht etwas Zeit und Geduld, denn am besten lasst ihr die Bratlinge bei niedriger Flamme ganz langsam fest und goldbraun werden. Dann fallen sie im Anschluss auch nicht auseinander. Wenn ihr merkt, dass die Masse zu „feucht“ ist, mischt noch 1-3 EL mehr Mehl unter.

Dazu schmeckt zum Beispiel ein einfaches Naturjoghurt mit etwas Knofi und klassisches Erbsen-Möhren-Gemüse. Auch kalt schmecken die Dinger toll und man kann sie z.B. super als Mittagessen mit zur Arbeit nehmen.

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Et voilà -ich will euch nicht mehr zu lange auf die Folter spannen- hier das Rezept:

Möhrenbratlinge für 4 Personen

150 g Haferflocken
4 EL Mehl (wenn ihr habt, Weizenvollkorn)
1 EL Butter
1 EL Honig
1/4 l Milch
200 g Möhren
1 Zwiebel
1 EL gehackte Petersilie
150 g Emmentaler
2 Eier
Salz & Pfeffer

1. Haferflocken, Mehl, Butter und Honig mischen, kochende Milch darüber gießen und 15 Minuten quellen lassen.
2. Möhren schälen und fein raspeln, Zwiebel fein würfeln und den Käse reiben. Anschließend Möhren, Zwiebel, Petersilie, Käse und Eier unter die Haferflocken rühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
3. Mit einem Esslöffel kleine Teighäufchen in heißes Öl geben (nicht zu viel, pro Ladung nur 1-2 EL) und braten. Dabei etwas flachdrücken.

Ich bin gespannt auf eure Ergebnisse!

Kokoskuchen

Kuchen zum Frühstück = Urlaub

Urlaub ist für mich so ein bißchen wie Kindergeburtstag früher war: Man darf sich die ganze Zeit ungeniert mit Süßkram vollstopfen und nur machen worauf man Lust hat. Denn schließlich ist es auch immer recht schnell wieder vorbei…

Aber warum sollte man sich nicht auch mal ein bißchen was vom Urlaubsfeeling in den Alltag holen?! Ehrlich gesagt sollten wir das viel öfter machen, finde ich.

Also habe ich für euch experimentiert und ein besonders süßes und klebriges Exemplar für euer nächstes Wochenend-Frühstück kreiert: Der Kokoskuchen sorgt garantiert für Urlaubsstimmung am eigenen Küchentisch.

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Dadurch, dass er so saftig ist, schmeckt er auch noch einige Tage später wie frisch gebacken. Allerdings wird es wahrscheinlich nicht dazu kommen, dass ihr ihn lange aufbewahren müsst….

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Und hier das Rezept für eine Springform…

Kokoskuchen

4 Eier
2 Orangen
200 g Zucker
100 g gemahlene Mandeln
200 g Kokosflocken
80 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

1. Den Backofen auf 175 °C (Umluft) vorheizen und eine Springform fetten.
2. Die Eier trennen und Eiweiß und Eigelb jeweils in zwei verschiedene Rührschüsseln geben. Das Eiweiß steif schlagen und das Eigelb mit ein wenig abgeriebener Orangenschale und dem Zucker mischen. Die Orangen anschließend auspressen. Mandeln, Kokosflocken, Mehl, Backpulver und Salz ebenfalls in einer Schüssel gut vermischen.
3. Eigelb und Zucker mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine schaumig schlagen und anschließend das Mandel-Kokos-Mehl-Gemisch nach und nach unterrühren. Anschließend den Orangensaft hinzugeben, sodass ein homogener Teig entsteht.
4. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben und den Teig in die Springform füllen. Im vorgeheizten Backofen ca. 45 Minuten goldbraun backen.

Empanadas

Empanadas sind Teigtaschen auf Südamerikanisch und schmecken einfach fantastisch!!! Heiß, kalt, zuhause oder to go – ihr solltet alle Varianten mindestens einmal probieren.

Ich esse eigentlich wenig Fleisch. Interessanterweise habe ich diesen Trend auch in meiner Familie und meinem Freundeskreis beobachtet: Viele essen in erster Linie vegetarisch und achten beim Kauf viel stärker auf die Herkunft, Infos zu artgerechter Tierhaltung und nachhaltiger Produktion als noch vor ein paar Jahren. Ich finde diesen Trend super!

Manchmal überkommt mich allerdings dieser plötzliche Fleisch-Hunger und ich gönne mir doch mal eine Portion vom Metzger in unserem Viertel. So geschehen am Freitag und ich habe eine –nach meinen Maßstäben- riesige Menge an Hackfleisch gekauft, um damit Empanadas zu machen.

Da ich von Natur aus faul bin, habe ich die Empanadas mit einem Fertig-Pizzateig gemacht. Schmeckt total lecker und ist definitiv KEIN Qualitätsverlust….man sollte den Teig allerdings sehr dünn ausrollen.

Dazu gab es einen Salat, den ich letztes Jahr im Brasilienurlaub entdeckt und anschließend in rauen Mengen verzehrt habe. Die Brasilianer nennen ihn schlicht Vinaigrette!

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Hier das kurze Rezept: 2 Schalotten fein schneiden. 500 g Tomaten halbieren, die Kerne mit einem Löffel entfernen und in ein Schälchen geben. Das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Ein halbes Bund Koriander waschen, die Blätter von den Stielen zupfen und anschließend grob hacken. 3 Esslöffel Öl in einem Topf erhitzen und die Schalotten darin glasig andünsten. Mit 2 Esslöffeln Weißweinessig und den Tomatenkernen ablöschen und vom Herd nehmen. Mit einem Teelöffel Zucker, Salz, Pfeffer und Chili (je nach gewünschter Schärfe) würzen. Anschließend die Tomatenstückchen und den Koriander untermischen. Fertig ist die Vinaigrette!!!

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Ein toller Sommersalat, der auch zu einer Scheibe Brot oder Tortilla Chips mega gut schmeckt, wenn ihr mal keine Zeit für Empanadas habt.

Hier das Rezept für…

Empanadas (12 Stück)

1 Päckchen Fertig-Pizzateig
1 große Zwiebel
500 g Rinderhack
1 Glas schwarze Oliven (in Scheiben)
80 g Rosinen
50 g Pinienkerne
300g Tomaten
1 EL Tomatenmark
1 TL Kreuzkümmel
2 TL Paprikapulver
½ TL Cayennepfeffer
Salz & Pfeffer
1 Ei

1. Zur Vorbereitung die Zwiebel fein hacken, die Oliven abgießen und gut abtropfen lassen, die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und die Tomaten in kleine Stücke schneiden. Das Ei in einer Tasse verquirlen.
2. Für die Füllung 3-4 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebel und das Hackfleisch darin anbraten. Tomatenmark, Kreuzkümmel, Paprikapulver und Cayennepfeffer hinzugeben und untermengen.
3. Anschließend die Oliven, Rosinen, gerösteten Pinienkerne und Tomatenstücke hinzufügen und untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Füllung anschließend etwas abkühlen lassen.
4. Den Backofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Pizzateig in 12 gleich große Vierecke schneiden.
5. Die einzelnen Stücke auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen, so dass die viereckige Form erhalten bleibt. Etwa 3 Esslöffel der Füllung in die Mitte geben. Die Ränder des Vierecks mit Ei bestreichen und den Teig anschließend zu einem Dreieck zusammenklappen. Die Ränder mit Hilfe einer Gabel fest zusammendrücken.
6. Die Empanadas auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit dem restlichen verquirlten Ei bestreichen. Im vorgeheizten Backofen ca. 20 Minuten bis zum gewünschten Bräunungsgrad backen.