Spaghetti Bolognese

Low-Carb ist nicht so mein Ding!

Ich verstehe nicht wie man freiwillig auf Nudeln verzichten kann. Ich könnte zu jeder Tages- und Nachzeit Nudeln essen und eigentlich auch am liebsten nur mit Olivenöl und Parmesan.

Aber weil heute Sonntag ist und wir Besuch zum Abendessen bekommen wollte ich mir ausnahmsweise ein bißchen mehr Mühe geben.

Da ich versäumt habe, unseren Besuch nach Unverträglichkeiten, persönlichen Vorlieben und Abneigungen zu fragen, habe ich mich für einen Klassiker entschieden. Denn ich kenne kaum jemanden, der Spaghetti Bolognese nicht mag. Nur Vegetarier wären schlecht…aber jetzt ist es eh zu spät. 😉

Wichtig für eine gute Bolognesesauce ist, dass ihr das Gemüse super fein würfelt. Das ist ein klitzekleines bißchen Arbeit, die sich aber definitiv lohnt. Nicht nur für die Optik, sondern auch für den feinen Geschmack.

Zutaten1_Spaghetti_Bolognese

Ich mache meine Bolo immer mit Rindergehacktem. Das ist total mager und macht diese Bolognese besonders leicht. Mein Tipp: Wenn ihr beim Metzger Tatar statt Rindergehacktem bestellt, wird es euch sogar frisch durch den Wolf gedreht.

Ich habe so viele Varianten probiert, aber Gehacktes sieht auf Fotos einfach immer ein bißchen merkwürdig aus. Wenn einer meiner lieben Foodblogger-Freunde vielleicht einen Trick hat wie man ästhetische Hack-Fotos hinbekommt – bitte hinterlasst ihn hier! 🙂

Zutaten2_Spaghetti_Bolognese

Am besten schmeckt die Bolognese übrigens, wenn ihr sie am Vortag macht und sämtliche Zutaten lange genug im Rotwein, den Tomaten und der Brühe geschmort haben.

Zutaten3_Spaghetti_Bolgnese

Ein weiterer Tipp zu den Flüssigkeiten: Ihr habt ja sicherlich auch schon öfter mal eine Flasche Wein geschenkt bekommen, bei der ihr gedacht habt, dass man die sicher „mal zum Kochen“ nehmen kann. Heißt im Klartext: „Verdacht auf ungenießbaren Fusel“. Nehmt sie NICHT zum Kochen! Das Endergebnis ist immer nur so gut wie die Zutaten. 😉

Und so sieht das Resultat dann optimalerweise aus! Viel Spaß beim Probieren und lasst mir gerne euer Feedback zum Rezept hier. 🙂 Denn ein Blogger ist immer nur so gut wie seine Leser… 😛

Spaghetti_Bolognese

Voila, das Rezept:

Spaghetti Bolognese für 6 Personen

800 g Spaghetti
2 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
6-8 Mören (ca. 400 g)
6-8 Stangen Staudensellerie (ca. 400 g)
1 kg Rindergehacktes
1 EL Zucker
3 EL Tomatenmark
1 EL Paprikapulver
10-20 Zweige Thymian
3 Zweige Rosmarin
4 Loorbeerblätter
300 ml Rotwein
3 Dosen gehackte Tomaten
500 ml Rinderbrühe
ca. 150 ml Tomatensaft
Salz & Pfeffer

1. Zwiebeln, Knoblauch, Möhren und Staudensellerie in sehr feine Würfel schneiden. Alles in Olivenöl ca. 10 Minuten andünsten, anschließend aus dem Topf nehmen und beiseite stellen. Jeweils einige Thymian- und Rosmarinstiele zu 2-3 „Büscheln“ mit Küchengarn zusammenbinden.
2. Das Gehackte in Öl oder Butterschmalz krümelig anbraten, so lange bis es unten am Topf leicht festbrät (dauert ca. 15 Minuten). Dadurch entwickeln sich die für eine Bolognesesauce unverzichtbaren Röststoffe. Das Gehackte beim Anbraten mit einem Schieber oder Kochlöffer immer wieder auseinander drücken, sodass keine riesigen Stücke entstehen, sondern wirklich nur „Krümel“.
3. Das Gehackte mit Zucker, Tomatenmark, Paprikapulver  und Salz & Pfeffer würzen. Anschließend das Gemüse, die Thymian-Rosmarin-Päckchen und die Lorbeerblätter hinzufügen und alles mit dem Rotwein und den gehackten Tomaten ablöschen. Köcheln lassen bis die Flüssigkeit weitestgehend verdampft ist.
4. Anschließend die Bolognese ca. 1,5 Stunden bei niedriger Hitze schmoren lassen und immer wieder mit der Rinderbrühe auffüllen. Je nach Konsistenz noch etwas Tomatensaft oder alternativ etwas mehr Brühe unterrühen. Das ist Geschmackssache. 🙂
5. Zum Schluss noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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