Thai-Curry mit grünem Spargel

Wahrscheinlich würde sich jeder Thai über meine Currypaste schlapp lachen…aber für den europäischen Gaumen ist sie sicherlich schon ganz ordentlich scharf. Ich schwöre dabei auf diese kleinen, getrockneten Chilis. Die haben richtig „Wumms“ – und zwar alle!

Diese Currypaste war ein Versuch, Frederic von seinen ewigen Fertig-Saucen und -Pasten abzubringen. Wir haben immer noch eine süß-saure Fertig-Sauce, die vor 3 Jahren aus Amsterdam mit uns umgezogen ist im Kühlschrank und die ich leider nicht entsorgen darf. Die Begründung: „Da sind so viele Konservierungsstoffe drin – die wird nicht schlecht.“ Na dann, guten Appetit!

Jedenfalls wollte ich eine Currypaste machen, die fast so einfach ist als würde man ein Glas aufschrauben – und es ist mir (fast) gelungen. Ihr braucht keine Kaffir-Limettenblätter, kein Zitronengras, keine Fischsauce oder sonstigen Schnickschnack, sondern so exotische Dinge wie Zwiebeln, Knoblauch und Salz. Kreuzkümmel und Koriander sollten allerdings Bestandteil eures Gewürzregals sein, aber dann ist wirklich alles ganz einfach.

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Auch der Rest des Thai-Currys enthält keine besonders außergewöhnlichen Zutaten, vielleicht mal von der Kokosmilch abgesehen. Wenn ihr keine Kokosmilch da habt könnt ihr aber auch Sahne oder Sojasahne nehmen. Dann schmeckt es noch etwas europäischer, aber auch sehr gut. 😉

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Das Resultat erinnert dafür aber dann an den letzten Urlaub in Südostasien und schmeckt tatsächlich auch so. Bei 18°C und Regen Mitte Juni (!) muss man sich den Sommer wenigstens auf den Teller holen.

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Und hier das Rezept…

Thai-Curry für 2 Personen

1 Tasse Reis
250 g grüner Spargel
3 Möhren
1 rote Paprika
2 Frühlingszwiebeln
200 ml Kokosmilch
1 Handvoll Chashews
12 Garnelen
Öl zum Anbraten

Für die Currypaste:

4 kleine, getrocknete Chilischoten
3 Schalotten
2 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 TL Koriander (gemahlen)
1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
1 TL Salz
1 EL Öl (z.B. Sonnenblumenöl)

1. Für die Currypaste die Schalotten, die Knoblauchzehen und den Ingwer fein hacken und mit den übrigen Zutaten im Mörser zu einer groben Paste zermahlen.
2. Den Reis waschen und nach Packungsanweisung kochen. Das untere Drittel vom Spargel schälen und Spargel, Möhren, Paprika und Frühlingszwiebeln klein schneiden. Die Cashews hacken.
3. Möhren, Spargel und Paprika in dieser Reihenfolge nach und nach in etwas Öl in einer Pfanne anbraten. Die Currypaste hinzugeben und das ganze mit der Kokosmilch ablöschen. Anschließend die Frühlingszwiebeln und die gehackten Cashews untermengen und 5 Minuten köcheln lassen.
4. Die Garnelen in etwas Öl in einer Pfanne anbraten und über das Thai-Curry geben.

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