Birchermüsli mit Mangopüree

Die Inspiration für dieses Müsli stammt aus dem Superfoods & Organic Liquids in Berlin. Ganz in der Nähe vom Rosenthaler Platz habe ich letzte Woche dort meinen freien Freitag gefeiert und bei strahlendem Sonnenschein mein Müsli gelöffelt und eine frische Kokosnuss geschlürft. Wie der Name verspricht gibt es dort lauter exotische Superfoods: Chiasamen, Açai- und Goji-Beeren, Acerola…

Entschieden habe ich mich dann –ganz klassisch und wenig experimentierfreudig- für ein Birchermüsli mit Mangopüree. Das Schöne daran ist, dass man es wirklich leicht nachmachen kann und dafür nicht die ganze Palette an Superfoods besitzen muss. Statt Mango passt aktuell zur Jahreszeit auch Erdbeerpüree.

Für das perfekte Birchermüsli sollte man die Haferflocken am besten über Nacht in der Milch quellen lassen. So entsteht diese einzigartige Konsistenz, die ich am Birchermüsli so liebe. Außerdem solltet ihr die zarten Haferflocken für das optimale Bircher-Ergebnis nehmen.

In kleine Gläschen gefüllt, ist das Müsli übrigens auch ein gutes Brunch-Rezept…

Birchermüsli mit Mangopüree für 1 Person

40 g Haferflocken
1 TL Leinsamen
1 TL Sonnenblumenkerne
1 EL Rosinen
Milch
1/4 Mango

1. Haferflocken, Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Rosinen in eine Müslischüssel geben, mit Milch aufgießen bis alles bedeckt ist und über Nacht im Kühlschrank quellen lassen.
2. Am nächsten Morgen die Mango mit dem Pürierstab zerkleinern und das Püree anschließend über das Müsli geben.

Fertig ist das Super-Frühstück!

Sommerliches Ofengemüse

Lieber Sommer,

ich würde so gerne mal barfuß und mit kurzer Hose auf dem Balkon sitzen, ein Gläschen Wein trinken und dazu Tapas essen. Es wäre toll, wenn du uns -bevor der Herbst anfängt- wenigstens ein paar laue Sommernächte spendieren würdest…an denen man stundenlang draußen sitzen, quatschen und genießen kann. Und es wäre toll, wenn du auf solche überholten Traditionen wie „Siebenschläfer“ keinen Wert legst und einfach dein Ding machst. Bei Rückfragen zu gutem Wetter oder Sonnenschein ruf mich gerne jederzeit an.

Deine Doro

Für den Fall, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht habe ich hier ein tolles Sommergericht für euch, das wunderbar zu einem Glas Wein auf dem Balkon oder der Terasse passt. Es ist wahnsinnig schnell gemacht und grundsätzlich mit jeder Art von Gemüse, die ihr so im Kühlschrank findet, möglich.

Möhren, Pilze, Zucchini, Auberginen, Kartoffeln, Brokkoli, Zwiebeln, Kohlrabi, Kürbis, Süßkartoffeln: Passt alles! Also tobt euch aus und nehmt am besten saisonales Gemüse.

Auch für späte Abendesser wie mich (ich schaffe es häufig nicht vor 21 Uhr) ist das Ofengemüse ein super leichtes Abendessen. In Verbindung mit dem körnigen Frischkäse habt ihr -wenn ihr vorher Sport gemacht habt- auch gleich eure Eiweiß-Ladung für danach garantiert.

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So sieht das Gemüse aus, bevor es in den Backofen kommt.

Und hier das Rezept…

Sommerliches Ofengemüse für 2 Personen

4 Möhren
2 rote Zwiebeln
1 Zucchini
10 Pilze
1 Handvoll Cherrytomaten
2 EL Olivenöl
1 TL Kräuter der Provence
1 TL Paprikapulver (edelsüß)
Salz & Pfeffer
Nach Belieben: frischer Rosmarin, Thymian, Basilikum usw.
150 g körniger Frischkäse

1. Den Ofen auf 180 °C (Ober-und Unterhitze) vorheizen. Die Möhren und Zwiebeln schälen und in grobe Stücke schneiden. Die Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. Die Pilze und die Tomaten waschen und entweder halbieren oder ganz lassen. Die frischen Kräuter – bei mir waren es Rosmarin und Basilikum – ebenfalls waschen.
2. Möhren, Zwiebeln, Zucchini und Pilze in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Kräutern der Provence, Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen. Rosmarin dazugeben und verrühren bis sich die Gewürze gut verteilt haben. Aber das Ganze nicht „matschig“ rühren. 😉
3. Das Gemüse auf ein mit Backpapier belegtes Blech im vorgeheizten Backofen ca. 25 Minuten garen. Ruhig gegen Ende der Garzeit mit einer Gabel in eine Möhre pieksen und schauen, ob sie die für euch perfekte Konsistenz hat. Ich mag es, wenn das Gemüse noch etwas Biss hat.
4. Das Gemüse entweder auf dem Blech oder in einer Schüssel mit den Cherrytomaten und dem frischen Basilikum mischen.
5. Auf einem Teller mit einigen Kleksen körnigem Frischkäse anrichten.

Müsliriegel

Vor einiger Zeit habe ich voller Begeisterung ein Päckchen gepoppten Amaranth gekauft, ohne so recht zu wissen was ich damit anfangen soll. Das Päckchen stand also ein paar Monate einsam in der Küche und wurde wenigstens nicht schlecht. 😉

Gestern habe ich es dann wieder entdeckt und mich entschieden, den Amaranth zu Müsliriegeln zu verarbeiten. Oft gehe ich abends direkt nach der Arbeit zum Sport. Da mein Magen aber meistens schon vorher knurrt und ich ohne eine kleine Energiezufuhr nach einer Stunde Spinning wahrscheinlich vom Rad fallen würde, brauche ich in der Zwischenzeit einen kleinen Snack. Ein Müsliriegel ist die perfekte Zwischenmahlzeit, um wieder zu Kräften zu kommen.

Dieses Exemplar ist total leicht. Ihr braucht nix hacken oder schneiden, sondern einfach die Zutaten abwiegen und zusammenwürfeln. Wie immer könnt ihr natürlich die Grundzutaten nach Belieben variieren:

  • Statt Amaranth z.B. Hafer- oder Dinkelflocken,
  • statt Sonneblumenkernen z.B. Kürbiskerne, Mandeln oder Kokosflocken,
  • statt Rosinen z.B. getrocknete Aprikosen, Cranberries oder Mango,
  • statt Butter könnt ihr für die vegane Variante Margarine nehmen und
  • statt Honig z.B. Agavendicksaft oder Ahornsirup.

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Und hier das Rezept…

Müsliriegel (etwa 12 Stück)

100 g gepoppter Amaranth
70 g Sonnenblumenkerne
80 g Rosinen
60 g Butter
50 g Zucker
80 g Honig

1. Den Backofen auf 175° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Amaranth, Sonnenblumenkerne und Rosinen in einer Schüssel vermischen.
2. Butter, Zucker und Honig in einen Topf geben, erhitzen und einmal kurz aufkochen. Der Zucker sollte sich vollständig aufgelöst haben.
3. Die Flüssigkeit über Amaranth, Sonnenblumenkerne und Rosinen geben und unterrühren.
4. Eine Form mit Backpapier auslegen, die Masse hineingeben und gut festdrücken.
5. Die Müslimasse ca. 25 Minuten im vorgeheizten Backofen backen, anschließend herausnehmen und ca. 20 Minuten auskühlen lassen. Danach in Riegel schneiden und mindestens weitere 20 Minuten in der Form auskühlen lassen.

Ich hebe die Riegel danach vorsichtig mit dem Backpapier aus der Form. Wenn sie euch noch nicht hart genug sind, könnt ihr die Müsliriegel einfach auf dem Backpapier liegen lassen und auf einem Blech noch einmal bei etwa 150° C (Ober- und Unterhitze) für 10 bis 15 Minuten in den Backofen geben. Wenn ihr sie aus dem Backofen holt fühlen sie sich erst wieder weich an; erst nach dem Auskühlen werden sie hart.

Gefüllte Weinblätter

Letztes Wochenende haben wir mit Freunden wandernd im schönen Oberbergischen verbracht. Unsere Wanderung wurde leider von einem heftigen Starkregen und einem ebenso heftigen Temperatursturz unterbrochen, weshalb wir die zweite Hälfte des Weges mit dem Taxi zurückgelegt und uns –in unserer Unterkunft angekommen- gleich aufs Wesentliche konzentriert haben: Essen und Trinken.

Gefüllte Weinblätter haben viele unschlagbare Vorteile für ein Essen mit Freunden: Man kann Sie super am Vortag vorbereiten, weil sie – gerade im Sommer – auch kalt sehr gut schmecken. Das Aufrollen der einzelnen Weinblätter nimmt zwar einige Zeit in Anspruch, aber die Füllung ist mit wenig Aufwand und wenigen Zutaten einfach herzustellen.

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Dabei können sämtliche Vorlieben der Gäste berücksichtigt werden, denn ihr könnt die Füllung für alle Fleischesser mit Hackfleisch und für alle Veggies mit Reis zubereiten…und die vegetarische Variante ist auch noch vegan. Die fertigen Weinblätter kann man sowohl als Vorspeise oder Zwischengang, aber auch als Nachtisch oder Mitternachtssnack essen. Ich habe nicht genau nachgezählt wie viele Weinblätter das Rezept ergibt, aber ich schätze, dass es ca. 100 Stück waren. Mit vier Personen haben wir alle Weinblätter bis auf den letzten Krümel aufgegessen (obwohl es noch ein Hauptgericht und Dessert gab).

Dazu schmeckt zum Beispiel Hummus oder Zaziki, aber – wenn ihr es etwas unkomplizierter mögt – auch einfach mit Naturjoghurt. Das Rezept für Hummus und Zaziki folgt, hier aber schon einmal ein kleiner Vorgeschmack auf das Ergebnis:

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Und nun das Rezept…

Gefüllte Weinblätter für 4 hungrige Personen

200 g Weinblätter
200 g Reis
50 g Pinienkerne
100 g Rosinen
½ Bund Minze
½ Bund Petersilie
2 EL Tomatenmark
2 EL Öl
1 TL Paprikapulver
½ TL Cayennepfeffer
Salz & Pfeffer

1. Die Weinblätter vorsichtig auseinander wickeln und in eine Schüssel (oder die gefüllte Spüle) mit lauwarmem Wasser geben. Etwa 3 Minuten einweichen lassen, die Weinblätter anschließend rausnehmen, abtropfen lassen und am besten auf Küchenpapier trocknen. Sie müssen nicht ganz trocken werden, sollten aber nicht mehr tropfen.

2. Den Reis in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser spülen bis das Wasser klar ist, anschließend kurz abtropfen lassen. Die Minze und die Petersilie waschen, trocken tupfen, von den Stielen befreien und fein hacken.

3. Anschließend Reis, Pinienkerne, Rosinen, gehackte Kräuter, Tomatenmark, Öl, Paprikapulver und Cayennepfeffer in eine Schüssel geben, gut durchmischen und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

4. Den Stiel der Weinblätter vor dem Füllen vorsichtig abschneiden. Jeweils einen Teelöffel der Füllung auf die Mitte des Weinblattes geben. Erst die Seiten einschlagen und dann das Weinblatt von unten nach oben fest aufrollen.

5. Eine hohe Pfanne oder einen flachen Topf auf dem Boden mit Weinblättern auskleiden. Die fertig gerollten Weinblätter dicht an dicht darauf legen. Ist der Boden vollständig belegt, einfach eine weitere Schicht darüber legen.

6. Mit heißem Wasser begießen, so dass die oberste Schicht der Weinblätter knapp bedeckt ist. Die Weinblätter mit einem flachen Teller beschweren und einmal aufkochen lassen. Anschließend die Temperatur reduzieren und die Weinblätter ca. 1 Stunde und 30 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Wenn die Blätter das Wasser schon früher aufgesogen haben, einfach noch ein wenig Wasser nachgießen.

7. Weinblätter anschließend vorsichtig herausnehmen und auf einen Teller geben. Schmecken heiß und kalt!

Chia-Pudding mit Stachelbeerkompott

Inspiriert von meinem letzten Frühstücks-Experiment habe ich wieder mal etwas Neues ausprobiert und bin absolut begeistert. Meine neue Entdeckung: Chia-Pudding.

Ein alter Hut für die Experimentierfreudigen unter euch. Zugegeben gehöre ich bei Innovationen auf dem Lebensmittelmarkt nicht zu den „Early Adopters“. Ich bin immer etwas skeptisch, besonders bei dem aktuellen Hype um die neuen „Superfoods“. Denn sind nicht alles Foods super? Und sind nicht gerade die simplen Zutaten in neuer Komposition die absoluten Highlights?

Nun gut, da es Chiasamen mittlerweile an jeder Straßenecke gibt dachte ich, es wäre an der Zeit meine Skepsis abzulegen und den kleinen Körnchen eine Chance zu geben. Und siehe da: Ich bin begeistert!

Das Tolle an Chiasamen ist, dass man sie nur einweichen muss, um einen köstlichen Pudding zu bekommen. Für das perfekte Frühstück also einfach eine kleine Menge Samen mit etwa der fünffachen Menge an Flüssigkeit aufgießen und über Nacht quellen lassen. Bei der Wahl der „Flüssigkeit“ ist wieder eure Kreativität gefragt: Reismlich, Buttermilch, Kokosmilch, Saft oder, oder – was auch immer ihr am liebsten mögt.

Dazu gab es bei mir ein Stachelbeerkompott. Wer wie ich Stachelbeer-Fan ist weiß, dass es der Sommer bisher nicht besonders gut mit den heimischen Früchtchen gemeint hat. Dementsprechend sauer bis ungenießbar waren meine ersten Stachelbeeren, die mich im Supermarkt so angelacht hatten. Da hilft nur eine ordentliche Portion Zucker und so habe ich meine Stachelbeeren über Nacht im Zuckersirup plantschen lassen. Das Ergebnis war absolut köstlich und verspricht in Zukunft Rettung für alle viel zu sauer gekauften Früchte.

Passend zu meinem ersten Chia-Pudding ist übrigens der Sommer zurück nach Düsseldorf gekommen. Chia-Pudding, Frühstück auf dem Balkon und in der Sonne fühlt sich selbst mitten in der Woche wie Urlaub an. Also schnell nachmachen, so lange es noch warm bleibt. 😉

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Und hier das Rezept…

Chia-Pudding mit Stachelbeerkompott für 1 Person

15 g Chiasamen
80 g Buttermlich

1. Chia-Samen in ein Glas gegen und mit der Buttermilch aufgießen. Leicht umrühren, abdecken und über nach im Kühlschrank quellen lassen.

Für das Stachelbeer-Kompott

200 g Zucker
200 ml Wasser
500 g Stachelbeeren

1. Zucker und Wasser in einem Topf verrühren und erhitzen. Einmal kräftig aufkochen lassen und dann ca. 15 Minuten vor sich hin köcheln lassen. So entsteht übrigens Zuckersirup (den ihr auch hervorragend für einige Cocktails gebrauchen könnt ;-)). Wundert euch nicht, dass das Zucker-Wasser-Gemisch nach den 15 Minuten noch keine sirupartige Konsistenz hat. Die entsteht erst beim Nachdicken.

2. Die Stachelbeeren in den Topf geben und den Topf sofort vom Herd nehmen. Ebenfalls über Nacht im geschlossenen Topf (aber nicht im Kühlschrank) ziehen lassen.

Mit Nüssen garnieren und genießen! ❤

Thai-Curry mit grünem Spargel

Wahrscheinlich würde sich jeder Thai über meine Currypaste schlapp lachen…aber für den europäischen Gaumen ist sie sicherlich schon ganz ordentlich scharf. Ich schwöre dabei auf diese kleinen, getrockneten Chilis. Die haben richtig „Wumms“ – und zwar alle!

Diese Currypaste war ein Versuch, Frederic von seinen ewigen Fertig-Saucen und -Pasten abzubringen. Wir haben immer noch eine süß-saure Fertig-Sauce, die vor 3 Jahren aus Amsterdam mit uns umgezogen ist im Kühlschrank und die ich leider nicht entsorgen darf. Die Begründung: „Da sind so viele Konservierungsstoffe drin – die wird nicht schlecht.“ Na dann, guten Appetit!

Jedenfalls wollte ich eine Currypaste machen, die fast so einfach ist als würde man ein Glas aufschrauben – und es ist mir (fast) gelungen. Ihr braucht keine Kaffir-Limettenblätter, kein Zitronengras, keine Fischsauce oder sonstigen Schnickschnack, sondern so exotische Dinge wie Zwiebeln, Knoblauch und Salz. Kreuzkümmel und Koriander sollten allerdings Bestandteil eures Gewürzregals sein, aber dann ist wirklich alles ganz einfach.

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Auch der Rest des Thai-Currys enthält keine besonders außergewöhnlichen Zutaten, vielleicht mal von der Kokosmilch abgesehen. Wenn ihr keine Kokosmilch da habt könnt ihr aber auch Sahne oder Sojasahne nehmen. Dann schmeckt es noch etwas europäischer, aber auch sehr gut. 😉

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Das Resultat erinnert dafür aber dann an den letzten Urlaub in Südostasien und schmeckt tatsächlich auch so. Bei 18°C und Regen Mitte Juni (!) muss man sich den Sommer wenigstens auf den Teller holen.

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Und hier das Rezept…

Thai-Curry für 2 Personen

1 Tasse Reis
250 g grüner Spargel
3 Möhren
1 rote Paprika
2 Frühlingszwiebeln
200 ml Kokosmilch
1 Handvoll Chashews
12 Garnelen
Öl zum Anbraten

Für die Currypaste:

4 kleine, getrocknete Chilischoten
3 Schalotten
2 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
1 TL Koriander (gemahlen)
1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
1 TL Salz
1 EL Öl (z.B. Sonnenblumenöl)

1. Für die Currypaste die Schalotten, die Knoblauchzehen und den Ingwer fein hacken und mit den übrigen Zutaten im Mörser zu einer groben Paste zermahlen.
2. Den Reis waschen und nach Packungsanweisung kochen. Das untere Drittel vom Spargel schälen und Spargel, Möhren, Paprika und Frühlingszwiebeln klein schneiden. Die Cashews hacken.
3. Möhren, Spargel und Paprika in dieser Reihenfolge nach und nach in etwas Öl in einer Pfanne anbraten. Die Currypaste hinzugeben und das ganze mit der Kokosmilch ablöschen. Anschließend die Frühlingszwiebeln und die gehackten Cashews untermengen und 5 Minuten köcheln lassen.
4. Die Garnelen in etwas Öl in einer Pfanne anbraten und über das Thai-Curry geben.

Sweet Couscous

Eigentlich esse ich zum Frühstück immer das Gleiche: Porridge! Meine Tage beginnen sowieso immer nach dem gleichen Schema – und nur die leisteste Abweichung meiner morgentlichen Aufstehen-Fertigmachen-Frühstücken-Routine bringt mich immer etwas durcheinander.

Vor diesem Hintergrund finde ich mein neuestes Frühstücks-Experiment geradezu mutig, denn ich habe mich mal an einer süßen Variante von Couscous versucht.

Die erste positive Erkenntnis ist, dass man Couscous mindestens so schnell zubereiten kann wie Porridge. Die zweite, dass man noch nicht mal Milch da haben muss, weil man den Couscous einfach mit kochendem Wasser übergießt. Die dritte und vielleicht wichtigste Erkenntis ist, dass man -auch morgens- öfter mal was Neues ausprobieren sollte, weil man in der Regel doch dafür belohnt wird. In diesem Fall mit einem super leckeren Frühstück! Sweet! 🙂

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Anbei das Rezept für eine Frühstücksportion…

Sweet Couscous für 1 Person

50 g Couscous
1 EL Agavendicksaft
1 Prise gemahlene Vanille

Nach Belieben: Früchte der Saison, Kokosraspeln, Nüsse, Rosinen, Cranberries, getrocknete Feigen, Zimt etc.

1. Couscous in ein Schälchen geben, mit der zweifachen Menge kochendem Wasser übergießen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend mit dem Agavendicksaft (alternativ Honig, Ahornsirup oder süße Kondensmilch) und der gemahlenen Vanille verrühren.
2. Anschließend mit all dem vermischen was ihr gerne esst. Ich habe mich für Erdbeeren, getrocknete Feigen und Kokosraspeln entschieden. Das I-Tüpfelchen war ein kleines Glas mit pürierten Erdbeeren, das man als Sauce darüber geben kann.

Lauwarmer Glasnudelsalat

„Doro, du solltest Rezepte mit einfacheren Zutaten veröffentlichen.“

Diesen Tipp von meiner Kollegin habe ich direkt mal in die Tat umgesetzt. Mich nervt es selbst, wenn ich Rezepte mit x verschiedenen Zutaten lese, von denen ich mehr als die Hälfte nicht im Haus habe.

Lasst euch nicht von der Kokosnuss auf dem Bild irritieren. Reine Deko, denn ich trinke NICHT jeden Tag Kokosnusswasser aus einer frischen Kokosnuss…obwohl ich es gerne täte, weil es einfach sooo lecker schmeckt. 😉

Diesen Salat könnt ihr also garantiert mit den (größtenteils) haushaltsüblichen Gemüsesorten und Gewürzen zubereiten. Spart nicht zu sehr an der Sojasauce, denn die Glasnudeln saugen Unmengen an Flüssigkeit auf. Wenn ihr nicht so viel Sojasauce da habt, könnt ihr auch eine kleine Tasse Gemüsebrühe als Ersatz nehmen.

Und hier die recht überschaubare Auswahl an Basiszutaten:

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Et voilà…hier geht es jetzt gleich weiter mit dem Rezept.

Lauwarmer Glasnudelsalat für 2 Personen

125 g Glasnudeln
2 EL neutrales Öl
2 scharfe Chilischoten
4 mittelgroße Möhren
4 Champignons
4 Lauchzwiebeln
8 Brokkoliröschen (TK geht auch)
1 EL Honig
100 ml Sojasauce
1 Handvoll Cashews

Nach Belieben: Edamame (gibt’s im Asiamarkt), frischer Koriander und weitere Chilischoten zum würzen.

1. Glasnudeln nach Packungsanweisung garen, abgießen und mit 4-5 EL von der Sojasauce vermengen.
2. Öl (z.B. Sesamöl oder Sonnenblumenöl) in einer Pfanne erhitzen und nacheinander die klein geschnittenen Chilis, Möhren, Brokkoliröschen, Champignons und Lauchzwiebeln anbraten.
3. Einen großen Esslöffel Honig über das Gemüse geben und mit dem Rest der Sojasauce ablöschen. Kurz (!) aufkochen lassen und mit den Glasnudeln vermengen. Das Gemüse sollte noch bissfest sein.
4. Cashews über den Glasnudelsalat streuen. Das Ganze mit Edamame, frischem Koriander und weiteren Chilis servieren.

Tipp: Wer es ein bißchen nussiger mag, kann neben einem Esslöffel Honig noch einen großzügigen Esslöffel Erdnussbutter über das Gemüse geben, bevor er es mit der Sojasauce ablöscht.

Erdbeer-Joghurt

Ein wunderschöner Sommer-Sonntag in Düsseldorf liegt hinter mir. Begonnen hat der Tag mit einem entspannten Frühstück auf unserem Balkon und ganz vielen, süßen Erdbeeren. Ich liebe Erdbeeren und kaufe sie in rauen Mengen, sobald es die heimischen zu kaufen gibt!

Zu allem Überfluss hat unsere Spülmaschine vor einigen Tagen ihren Geist aufgegeben. Ich versuche also gerade bei meiner Küchen-Action so wenige Utensilien wie möglich zu benutzen, die ich hinterher abspülen muss.

So bin ich auf die Idee gekommen, einen Erdbeer-Joghurt für unser Frühstück selbst zu machen. Hierfür braucht man nur zwei Schüsseln, einen Löffel und einen Pürierstab. Der Abspül-Aufwand hält sich also in Grenzen. 😉

Das Resultat ist köstlich und man fragt sich, warum man nicht viel öfter so etwas Simples wie Fruchtjoghurt selber macht. Dieses Rezept könnt ihr auch mit anderen Früchten machen, z.B. Mangos, Blaubeeren, Himbeeren oder was euch sonst noch so schmeckt. Wenn ihr keine frischen Früchte im Haus habt oder das Rezept im Winter testen möchtet tun es natürlich auch Tiefkühlfrüchte.

Dazu ein frisch gepresster Orangensaft und das Wochenend-Frühstüch wird ein bunter und leichter Genuss!

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Hier nun das Rezept für ein großes Schälchen…

Erdbeer-Joghurt

200 g Quark
200 g Früchte
2-3 EL Agavendicksaft

1. Die Erdbeeren waschen und abtupfen. Den Strunk entfernen, Erdbeeren grob zerkleinern und anschließend pürieren. Je nach Geschmack könnt ihr die Erdbeeren vollständig pürieren oder nur leicht mit dem Pürierstab zerkleinern, sodass nachher noch ein paar Fruchtstücke im Joghurt zu erkennen sind.
2. Das Fruchpüree nach und nach mit dem Quark und dem Agavendicksaft zu einer gleichmäßigen Masse vermischen. Fügt so lange Erdbeerpüree hinzu, bis die für euch perfekte Joghurt-Konsistenz entstanden ist. Mit ein paar klein geschnitten Erdbeeren und Blaubeeren garnieren.

Wenn euch der Joghurt nicht süß genug ist, könnt ihr etwas mehr Agavendicksaft hinzumischen. Wenn ihr keinen Agavendicksaft habt, könnt ihr einfach Zucker nehmen und den Joghurt nach Belieben damit süßen.

Knuspermüsli

Ich gehöre zu den Menschen, die niemals ohne Frühstück aus dem Haus gehen. Dabei ist mein ungeschlagener Frühstücksfavorit Müsli in all seinen verschiedenen Varianten.
Eine Schüssel Müsli mit Milch, Joghurt und frischen Früchten – dazu ein starker Kaffee – und der Tag kann beginnen.

Das Schöne beim Knuspermüsli Selbermachen ist, dass ihr alle Zutaten selbst bestimmen könnt. Hafer- oder Dinkelflocken, Kürbiskerne oder Mandeln, Ahornsirup oder Honig – ihr habt die Qual der Wahl, aber am Ende ganz sicher euer ganz persönliches Lieblingsmüsli!

Ein kleiner Tipp am Rande für den Backvorgang beim Knuspermüsli: Da das Müsli an den Rändern des Backbleches am schnellsten knusprig wird, die Masse während der Backzeit 3-4 Mal durchmischen. Wenn ihr das Blech aus dem Ofen nehmt, sieht das Ganze zunächst erstmal gar nicht nach Knuspermüsli aus und fühlt sich noch recht weich an. Lasst euch davon nicht irritieren, denn wenn die Flocken, Nüsse und Körner abkühlen und aushärten kommt der Knusper von ganz allein.

Nachdem euer Müsli vollständig ausgekühlt ist könnt ihr es am besten in einem großen Weck- oder Schraubglas aufbewahren. Es lässt sich also auch gut für ein Frühstück oder einen Brunch mit Freunden vorbereiten.

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Und hier mein Rezept mit der ausdrücklichen Bitte dieses nach euren Vorlieben abzuwandeln. So lange das Verhältnis von Flocken, Nüssen und flüssiger Süße gleich bleibt wird es zu 100 Prozent gelingen.

Knuspermüsli

350 g kernige Haferflocken
50 g gehobelte Mandeln
50 g Kürbiskerne
50 g Kokosraspeln
200 g Agavendicksaft (oder Akazienhonig oder Ahornsirup)
5 EL Sonnenblumenöl
1 TL Zimt
1 Prise gemahlene Vanille (wenn im Haus)

1. Alle Zutaten gut vermischen und auf einem mit Backpapier belegtem Blech gleichmäßig verteilen.
2. Im vorgeheizten Backofen auf der untersten Stufe ca. 20 Minuten bei 175 °C Ober- und Unterhitze backen, zwischendurch durchmischen und anschließend gut auskühlen lassen.

Orangen-Avocado-Salat

Der Orangen-Avocado Salat stammt wieder aus meinem derzeitigen Lieblingskochbuch „Ein Fest im Grünen“ von Erin Gleeson. Die Rezepte aus dem Buch gibt es auch auf dem dazugehörigen Blog http://theforestfeast.com/.

Den Salat habe ich gestern zum Abendessen gemacht und ich habe es tatsächlich das erste Mal hinbekommen, Orangen und Avocados in „schöne“ Scheiben zu schneiden. Hier meine ausgefeilte Technik, an der ich euch natürlich gerne teilhaben lassen möchte:

Die Orangen quer halbieren und mit der Schnittfläche nach unten auf ein Brettchen legen. Die Schale von oben nach unten herunter schneiden, so dass die weiße Haut von der Orange mit abgeschnitten wird. Die geschälte Orange anschließend in 5 mm breite Streifen schneiden.

Die Avocado mit Schale ringsrum bis auf den Kern einschneiden, und das Ganze in Abständen von ca. 1 cm wiederholen. Die einzelnen Ringe vorsichtig ablösen und vom Kern ziehen. Danach die Schale der einzelnen Ringe jeweils mit einem Messer an einer Stelle einschneiden und vorsichtig abziehen. Mein Tipp: Diese Technik funktioniert nur, wenn die Avocado zwar reif, aber trotzdem noch relativ fest ist. Außerdem sollte die Schale nicht zu dick und nicht zu fest sein.

Wenn das alles nicht gelingt und ihr euch am Ende eher einen Orangen-Avocado-Matsch zusammengeschnibbelt habt, schmeckt der Salat eigentlich noch besser. Nur gibt das nicht so schöne Fotos… 😉

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Orangen-Avocado-Salat für 4 Personen

2 Orangen
2 Avocados

Nach Belieben: Lauchzwiebeln, Koriander, Olivenöl, Salz

1. Die Orangen und die Avocados wie oben beschrieben in Scheiben schneiden und abwechselnd auf einer Platte oder einem Teller anrichten.
2. Nach Belieben in Ringe geschnittene Lauchzwiebeln, gehackten Koriander, Olivenöl und Salz darüber geben.

Fertig! Essen, bevor die Avocado braun wird. 😉 Oder ein bißchen Zitronensaft drüber träufeln, wenn ihr den Salat eine kleine Weile warten lassen wollt.