Gelber Smoothie

Sommer, Sonne, Sonnenschein und Smoothies gehören unverkennbar zusammen! Dieser Smoothie ganz besonders, da er leuchtend gelb ist.

Zum Frückstück, „to go“ für die Mittagspause oder abends statt Wein auf dem Balkon – Smoothies passen eigentlich immer. Viel Spaß beim mixen und genießen!

Gelber Smoothie für 2 große Gläser

2 Kakis
2 Orangen
1/2 Banane

1. Die Kakis und die halbe Banane schälen und grob zerkleinern. Die Orangen auspressen, den Saft und das Fruchtfleisch verwenden. Anschließend alle Zutaten in einem Standmixer vermischen. Ein Pürierstab tut’s auch. Auf Eis servieren.

Wassermelonen-Salat

Dieser Salat ist DER perfekte Ausklang für einen heißen Sommertag auf der Terrasse oder dem Balkon. Du hast Freunde eingeladen? Umso besser! Dieser Salat geht nicht nur schnell, sondern er macht dank Roquefort und kandierten Walnüssen auch noch satt!

Wem Roquefort zu intensiv ist, der kann Mozzarella nehmen. Schmeckt etwas milder, aber nicht minder gut. Statt Walnüssen passen auch Paranüsse oder Mandeln ganz hervorragend.

Apropos Walnüsse: Kandieren kann man die ganz einfach in der Mikrowelle. Diese Entdeckung habe ich ziemlich gefeiert, weil meine Kandierversuche meist eine unappetitliche Nussmasse (die man unmöglich über einen Salat hätte streuen können, weil sie einfach zu einem festen Ball verschmolzen war) und völlig verklebte Kochtöpfe und -löffel zur Folge hatten. Dabei ist alles so einfach:

Auf 100 g Nüsse (gehackt oder ganz) kommen 2 EL Zucker und 2 EL Wasser. Alles verrühren und in ein mikrowellengeeignetes Gefäß (ich nehme einfach ein Schälchen und lege einen kleinen, flachen Teller drüber) geben, abdecken und 2 Minuten bei 640 Watt in die Mikrowelle stellen. Danach den Deckel abnehmen, die Masse kurz umrühren, wieder abdecken und nochmal für knappe 2 Minuten bei 640 Watt kandieren. Danach auf Backpapier ausbreiten und schön verteilen, damit die Nüsse nicht so sehr aneinander kleben. Auskühlen lassen und fertig!

Hier nun aber das Rezept mit nur 3 Zutaten…

Wassermelonen-Salat für 2 Personen

1/4 Wassermelone
75 g Roquefort
50 g kandierte Walnüsse

Nach Belieben: Basilikum, Öl, Essig, Salz

1. Die Wassermelone in kleine Quadrate schneiden. Den Roquefort zwischen den Fingern zerbröseln und über die Melone geben. Die kandierten Walnüsse ebenfalls dazugeben und vorsichtig vermischen.
2. Wer mag kann ein paar Streifen Basilikum mit untermengen. Mit 2 EL Öl, 1 EL Essig (nach Belieben) und einer Prise Salz anrichten. Baguette dazu reichen.

Kichererbsen-Curry

Curry-Rezepte gehören zu meinen Lieblingsrezepten, weil sie schnell gehen, lecker schmecken und perfekt vorzubereiten sind. Außerdem schmecken sie am nächsten Tag noch besser, wenn die Gewürze und die Schärfe gut durchgezogen sind.

Immer lecker zu Curry ist Naturjoghurt, besonders wenn man es mit der Chiliwürze etwas übertrieben hat. Erdnüsse oder Cashewkerne eignen sich hervorragend als „Topping“. Außerdem darf natürlich frischer Koriander nicht fehlen.

Wer besonders viel Hunger hat, kann Basmatireis dazu kochen oder Naan-Brot dazu servieren. Letzeres gibt es in gut sortierten Supermärkten auch fertig zu kaufen.

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Und hier das Rezept…

Kichererbsen-Curry für 4 Personen

1 große Zwiebel
1 daumengroßes Stück Ingwer
2 Knoblauchzehen
5 große Möhren
200 g rote Linsen
200 g Spinat (TK oder frisch)
1 Dose Kichererbsen
2 Dosen Tomaten (gehackt)
1 kleine Dose Kokosmilch (200 ml)
500 ml Gemüsebrühe
2 gehäufte TL Kreuzkümmel
2 gehäufte TL Currypulver
2 Chilischoten
frischer Koriander

1. Möhren schälen und in große Stücke schneiden. Zwiebel, Ingwer und Koblauch klein schneiden und in 3 EL Öl in einem großen Topf glasig dünsten. Die Möhren und Linsen dazugeben und ebenfalls andünsten.
2. Kreuzkümmel und Currypulver darüber geben und kurz mit anrösten. Das Ganze dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 15 Minuten bei halb geschlossenem Topf köcheln lassen.
3. Anschließend die Tomaten und die Kokosmilch hinzugeben und den Blattspinat und die abgetropften Kichererbsen unterrühren. Mit Chili abschmecken und Koriander garnieren.

Frittierte Zucchiniblüten mit Pasta Italiana

Bis zu diesem Samstag hatte ich noch nie Zucchiniblüten gegessen, geschweige denn überhaupt irgendwo gesehen. Es gibt sie in gut sortierten Biomärkten (oft auf Bestellung) oder auf einigen Märkten zu kaufen. In Düsseldorf habe ich die exotischen Blüten beim Einkaufsbummel mit meiner Schwester und meiner Cousine auf dem Carlsplatz entdeckt. Und da mein Mann noch immer von den frittierten Zucchiniblüten schwärmt, die er mal in Italien gegessen hat, habe ich uns an diesem Samstag ganze drei Blüten gegönnt.

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Den Stempel, also die kleinen Mini-Zucchinis unterhalb der Blüte, habe ich direkt für meine Pasta weiter verarbeitet. Die Blüten werden durch einen Teig gezogen und in heißem Fett fritiert – ergibt eine leckere Vorspeise für ein italienisches Menü.

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Hier das Rezept….

Frittierte Zucchiniblüten mit Pasta Italiana für 2 Personen

3 Zucchiniblüten
25 g Mehl
20 ml Weißwein
1 Ei
1 EL gehobelter ParmesanSalz & Pfeffer
1 Prise Chili
250 g Tagliatelle
250 g Cherrytomaten
2 Knoblauchzehen
Basilikum

1. Für den Backteig Mehl, Weißwein, Ei, Parmesan, Salz & Pfeffer und Chili mit einem Schneebesen verrühren und schaumig schlagen, dann eine viertel Stunde stehen lassen.
2. In der Zeit die Zucchiniblüten vorsichtig waschen, abtupfen, den Stempel und die Staubgefäße innen herausschneiden. Den Stempel (Mini-Zucchinis) in schmale Streifen schneiden, die Cherrytomaten halbieren und den Knoblauch ebenfalls in hauchdünne Scheiben schneiden.
3. Die Blüten oben wieder zusammendrehen, durch den Backteig ziehen und nacheinander in heißem Pflanzenöl frittieren bis sie goldbraun sind. Anschließend herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
4. In der Zwischenzeit die Tagliatelle (am besten mit kurzer Kochzeit, 2 – 4 Minuten) gar kochen. In einer Pfanne Knoblauch, Zucchinistreifen und Cherrytomaten kurz anbraten, so lange die Nudeln kochen. Die Nudeln abgießen, das Gemüse darauf verteilen und mit Basilikum garnieren.

Die Zucchiniblüten am besten noch warm als Vorspeise genießen und beim Hauptgang an den letzten Italienurlaub denken…

Lorbeerkartoffeln mit Avocadosalat

Zu Ostern hat meine Mutter mir ein tolles Kochbuch geschenkt, das meinem Kochstil 1:1 entspricht. „Ein Fest im Grünen“ von Erin Gleeson enthält Rezepte, die mit wenigen Zutaten und überschaubarem Aufwand zubereitet werden können. Alles, was ich bislang ausprobiert habe, hat außerdem auch noch toll geschmeckt.

Kaufen könnt ihr das Kochbuch hier: http://www.knesebeck-verlag.de/ein_fest_im_gruenen/t-1/332

Die Rezepte gibt es aber auch kostenfrei auf Erins Website: http://theforestfeast.com

Für den Besuch meiner lieben Freundin Olga habe ich mich für die Lorbeerkartoffeln aus besagtem Kochbuch entschieden. Dazu gab es einen knackigen, grünen Salat mit Avocado und Granatapfel. Hier könnt ihr aber auch kreativ werden und einfach schauen was ihr da habt. Wir haben zu dritt alles bis auf den letzten Krümel aufgegessen, deshalb gelten die Mengenangaben für drei „gute Esser“.

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IMG_2583Lorbeerkartoffeln für 3 Personen

2 Süßkartoffeln
6 Kartoffeln (festkochend)
4 rote Zwiebeln
10 Lorbeerblätter
3 EL Olivenöl
40 g Butter
2 Knoblauchzehen (gehackt)

1. Die Süßkartoffeln, Kartoffeln und Zwiebeln in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden und abwechselnd in einer gefetteten Auflaufform (ca. 20 x 30 cm) aneinanderreihen. Die Lorbeerblätter nach einigen Scheiben jeweils dazwischen schieben.
2. Alles mit 40 g flüssiger Butter und Olivenöl beträufeln, mit Salz & Pfeffer und dem gehackten Knoblauch würzen.
3. Im Ofen bei 220 °C Ober- und Unterhitze ca. 1 Stunde backen, bis die Ränder der Kartoffeln knusprig sind.

Avocadosalat

1/2 Salat
1 Avocado in Streifen oder Stücke geschnitten1 Granatapfel
3 EL Olivenöl
5 EL dunkler Balsamessig
3 EL Ahornsirup
Salz & Pfeffer

1. Den Salat waschen und abtropfen lassen.
2. Für das Dressing Öl, Essig, Ahornsirup mit Salz & Pfeffer in ein Schraubglas geben (z.B. ein leeres Marmeladenglas) und kräftig schütteln. Anschließend in einer Schüssel mit dem Salat vermengen.
3. Salat auf einen Teller geben, mit Avocadoscheiben und Granatapfelkernen garnieren. Wer mag kann zusätzlich ein wenig gehobelten Parmesan über den fertigen Salat geben.

 

Spargelsalat & Sommer-Focaccia

Der Sommer ist da! Ich werde immer ganz euphorisch, wenn es wieder Erdbeeren, Spargel & Co. gibt und kann mich beim Einkaufen kaum bremsen. Das beste Mittel gegen einen zu vollen Kühlschrank sind allerdings Gäste, die einem helfen die Vorräte anschließend wieder zu vernichten. So hatten wir am Donnerstagabend Besuch und haben eine der ersten lauen Sommernächte bei Salat und Focaccia genossen.

Ein Must-have für einen Sommersalat im Mai ist für mich weißer Spargel. Leicht und unverkennbar im Geschmack, ohne dabei aufdringlich zu schmecken. Außerdem lässt sich Spargel wunderbar mit Erdbeeren kombinieren, die im Mai ebenfalls schon von den heimischen Äckern kommen und neben Süße einen schönen Farbtupfer für einen sommerlichen Salat abgeben.

Für alle die sich auch nach 17 Uhr noch an „Carbs“ erfreuen, ist die Focaccia DER Begleiter schlechthin für einen Salat. Man kann sie sowohl mit trockener als auch frischer Hefe zubereiten. Ich habe allerdings frische Hefe genommen, da der Teig damit besser aufgeht und somit „fluffiger“ wird. Am besten schmeckt die Focaccia, wenn sie noch warm ist und mit verschiedenen Dips serviert wird. Wenn man sich hier nicht allzu lange aufhalten möchte, kann man einfach ein Schälchen mit Olivenöl füllen und das nach Belieben mit gehackten Oliven, Knoblauch, Basilikum, Salz und Pfeffer versehen. Sieht schön aus, ist wenig Arbeit und schmeckt zur Focaccia einfach toll.

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Und hier nun die Rezepte….

Fruchtiger Sommersalat für 4 Personen

1 Salat (z.B. Kopfsalat oder Lollo rosso)
500 g Spargel
250 g Erdbeeren
8 EL Öl
6 EL dunkler Balsamessig
2 EL Crema di Balsamico
2 EL Honig
Salz & Pfeffer
Nach Belieben: Speckwürfel & Pecorino

1. Den Salat in großen Blättern abzupfen, waschen und trocken schleudern. Die Erdbeeren waschen, abtupfen und vierteln.
2. Den Spargel waschen, schälen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Wasser aufkochen, mit einer Prise Salz und Zucker versehen und die Spargelstücke darin ca. 10 Minuten köcheln lassen. Der Spargel sollte noch leicht bissfest sein. (Einfach nach ca. 8 Minuten ein Stückchen rausholen und probieren.) Den Spargel in ein Sieb abgießen, kurz mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.3. Öl, Essig, Crema die Balsamico, Honig, Salz und Pfeffer in einem Schraubglas zu einem Dressing vermischen und kräftig schütteln.
5. Salat, Spargelstücke & Erdbeeren in eine Salatschüssel geben, Dressing drüber geben und alles gut vermischen. Nach belieben mit gebratenen Speckwürfeln und ein paar Streifen gehobeltem Pecorino garnieren.

Sommer-Focaccia mit Cherrytomaten

250g Mehl
1/2 TL Salz
3 TL getrocknete Kräuter (Kräuter der Provence, Thymian, Rosmarin…)
150 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
2-3 EL Olivenöl
ca. 15 Cerrytomaten

1. In einer Schüssel Mehl, Salz und getrocknete Kräuter vermischen. Den halben Hefewürfel in 150 ml lauwarmem Wasser auflösen und den Zucker hinzufügen.
2. Die Hefe-Wasser-Mischung zum Mehl geben und mit dem Knethaken oder mit der Hand zu einem glatten Teig verkneten. Anschließend 2-3 EL zugeben und ebenfalls unterkneten. Den Teig zugedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
3. Den Teig anschließend zu einem Rechteck ausrollen (nicht zu dünn, ca. 2-3 cm hoch) und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Noch einmal zugedeckt ca. 10 Minuten gehen lassen.
4. Anschließend die Cherrytomaten in den Teig drücken, die Focaccia nochmal großzügig mit Olivenöl bestreichen, mit grobem Salz bestreuen und bei 200 °C Ober- und Unterhitze auf der zweituntersten Schiene ca. 20 Minuten backen. Anschließend warm genießen.